Geschrieben von Jenny Krüger am 10. Juni 2016
„Wir haben was bewegt“
Die Projektwoche hat nicht nur die KGS selbst in Bewegung gehalten, sie unterstützt auch soziale Projekte








Die Kooperative Gesamtschule Bad Lauterberg (KGS) hat geladen. Wie jedes Jahr stehen die Türen der KGS zur Vorstellung der Projektwoche offen und alle sind herzlich willkommen. Kaum einen Schritt über die Schwelle getan, wird klar, hier steckt mehr dahinter, als nur eine Abwechslung für die Schülerinnen und Schüler vom normalen Schulalltag. Dort wird um Spenden gebeten, jener Erlös dient einem guten Zweck und es gibt sogar eine Versteigerung von selbstgestalteten Kuchen zugunsten des Tierheims Osterode. Und darauf basiert auch die Idee der diesjährigen Projektwoche: Unter dem Motto „Wir können etwas bewegen!“ engagieren sich die Schüler für soziale Projekte.
Und nicht nur Eltern und Freunde der Schüler bestaunten am Donnerstag (09.06.2016) die vielen verschiedenen Angebote, auch etliche ehemalige Schüler und Lehrer kehrten noch einmal an ihre frühere Schule zurück und begutachteten die Veränderungen der letzten Jahre.
Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt
Passend zum Harry-Potter-Motto des ersten KGS-Abiturjahrgangs hatten die Schüler die Wände der Mädchentoiletten mit Motiven rund um den bekannten Zauberschüler gestaltet. Außerdem hatten der verrückte Hutmacher und die Grinsekatze aus Alice im Wunderland ganz besondere Plätze gefunden. Aber man kann ja nicht nur auf Schulwänden seine Kunstwerke verewigen – Leinwände mit unterschiedlichsten Motiven hingen in den Fluren aus. Und auch Bildbearbeitung am Computer und mit der Kamera bieten viele Möglichkeiten: Das Projekt „geblitzdingst“ präsentierte selbstgeschossene, mit verschiedensten Filtern und Effekten bearbeitete Fotos.
Und wer einmal ganz andere Brettspiele als Mensch ärgere Dich nicht kennenlernen wollte, konnte unter der Anleitung der spielerprobten Schüler kleine Mäuse über das Spielfeld huschen lassen oder etwas ungewöhnlichere Kartenspiele austesten, bei denen es heißt: Du gegen den Rest der Welt.
Auf die Bühne, fertig, los!
Natürlich darf die Schülerband bei so einem Anlass nicht fehlen und ein weiteres Highlight waren die eingeübten Sketche, die in der Aula auf großer Bühne vorgeführt wurden. Da fragt der Englischlehrer seinen abgelenkten Schüler: „What is your biggest wish for the future, Nick?“ „YES!“, antwortet Nick voller Zuversicht, korrigiert sich dann aber: „I want to become a nice girl!“ Natürlich will Nick eigentlich kein Mädchen werden, aber hätte er im Unterricht nur ein bisschen besser aufgepasst, wäre ihm dieser Fehler sicher nicht passiert. Ein gelungener Sketch und die Zuschauer applaudieren amüsiert. Selbst einen Kurzfilm hatten einige Schüler gedreht und weitere Theateraufführungen begeisterten das Publikum.
In den Wald oder in die Küche?
Zu kosten gab es Süßes, aber auch Herzhaftes. Neben Würstchen vom Grill verkauften die Schüler verschiedene Spieße mit Fleischbällchen, mit Tomaten und Mozzarella oder mit Pancakes. Wer offen für Exotisches war, wurde in der Mensa von Schülern mit internationalen, unter anderem kurdischen Spezialitäten versorgt.
Aber warum immer nur drinnen lernen? Wieso nicht mal im Wald? Die unterschiedlichen Bodenarten konnten die Besucher auf dem Barfußpfad selber austesten und in der Tastbox hieß es, einfach nur zu fühlen. Zu sehen gab es allerdings auch etwas: kleine Figuren aus Tannenzapfen und Ästen, die die Schüler selbst gebastelt hatten. Und, bereit für ein schnelles Quiz? Wer zum Beispiel wusste, wie man das Alter eines Baumes erkennen kann oder wie man sich bei Gewitter im Wald verhalten sollte, bekam sogar eine kleine Belohnung und durfte auch noch die aus Holz gebaute Murmelbahn testen.
Schon mal über Nachwuchs nachgedacht?
Weder Küche noch Wald? Schon mal über Nachwuchs nachgedacht? Beim Projekt „Baby-Bedenkzeit“ konnten die Besucher aller Altersklassen schnell mal nachfragen, wie das so ist mit einem Säugling. Denn die Schüler hatten in den vergangenen Tagen hautnah mitbekommen, was es heißt, ein Baby zu haben und rund um die Uhr in Bereitschaft zu sein. Die beinahe lebensechten Babypuppen können nicht nur weinen, sie wollen gewickelt werden und können auch mal aus vollem Halse losschreien. Da ist Feingefühl der „Eltern“ gefragt, aber auch dieses Projekt hat den Schülern viel Spaß gemacht.
Mit vielen unterschiedlichsten Projekten präsentierte sich die KGS wieder einmal kreativ, gemeinsam und stark. Und stolz lautete die Aussage am Ende des Tages „Wir haben was bewegt!“
Mehr zur Projektwoche 2016 berichten die „KGS-Insider“.
Die Kooperative Gesamtschule Bad Lauterberg (KGS) hat geladen. Wie jedes Jahr stehen die Türen der KGS zur Vorstellung der Projektwoche offen und alle sind herzlich willkommen. Kaum einen Schritt über die Schwelle getan, wird klar, hier steckt mehr dahinter, als nur eine Abwechslung für die Schülerinnen und Schüler vom normalen Schulalltag. Dort wird um Spenden gebeten, jener Erlös dient einem guten Zweck und es gibt sogar eine Versteigerung von selbstgestalteten Kuchen zugunsten des Tierheims Osterode. Und darauf basiert auch die Idee der diesjährigen Projektwoche: Unter dem Motto „Wir können etwas bewegen!“ engagieren sich die Schüler für soziale Projekte.
Und nicht nur Eltern und Freunde der Schüler bestaunten am Donnerstag (09.06.2016) die vielen verschiedenen Angebote, auch etliche ehemalige Schüler und Lehrer kehrten noch einmal an ihre frühere Schule zurück und begutachteten die Veränderungen der letzten Jahre.
Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt
Passend zum Harry-Potter-Motto des ersten KGS-Abiturjahrgangs hatten die Schüler die Wände der Mädchentoiletten mit Motiven rund um den bekannten Zauberschüler gestaltet. Außerdem hatten der verrückte Hutmacher und die Grinsekatze aus Alice im Wunderland ganz besondere Plätze gefunden. Aber man kann ja nicht nur auf Schulwänden seine Kunstwerke verewigen – Leinwände mit unterschiedlichsten Motiven hingen in den Fluren aus. Und auch Bildbearbeitung am Computer und mit der Kamera bieten viele Möglichkeiten: Das Projekt „geblitzdingst“ präsentierte selbstgeschossene, mit verschiedensten Filtern und Effekten bearbeitete Fotos.
Und wer einmal ganz andere Brettspiele als Mensch ärgere Dich nicht kennenlernen wollte, konnte unter der Anleitung der spielerprobten Schüler kleine Mäuse über das Spielfeld huschen lassen oder etwas ungewöhnlichere Kartenspiele austesten, bei denen es heißt: Du gegen den Rest der Welt.
Auf die Bühne, fertig, los!
Natürlich darf die Schülerband bei so einem Anlass nicht fehlen und ein weiteres Highlight waren die eingeübten Sketche, die in der Aula auf großer Bühne vorgeführt wurden. Da fragt der Englischlehrer seinen abgelenkten Schüler: „What is your biggest wish for the future, Nick?“ „YES!“, antwortet Nick voller Zuversicht, korrigiert sich dann aber: „I want to become a nice girl!“ Natürlich will Nick eigentlich kein Mädchen werden, aber hätte er im Unterricht nur ein bisschen besser aufgepasst, wäre ihm dieser Fehler sicher nicht passiert. Ein gelungener Sketch und die Zuschauer applaudieren amüsiert. Selbst einen Kurzfilm hatten einige Schüler gedreht und weitere Theateraufführungen begeisterten das Publikum.
In den Wald oder in die Küche?
Zu kosten gab es Süßes, aber auch Herzhaftes. Neben Würstchen vom Grill verkauften die Schüler verschiedene Spieße mit Fleischbällchen, mit Tomaten und Mozzarella oder mit Pancakes. Wer offen für Exotisches war, wurde in der Mensa von Schülern mit internationalen, unter anderem kurdischen Spezialitäten versorgt.
Aber warum immer nur drinnen lernen? Wieso nicht mal im Wald? Die unterschiedlichen Bodenarten konnten die Besucher auf dem Barfußpfad selber austesten und in der Tastbox hieß es, einfach nur zu fühlen. Zu sehen gab es allerdings auch etwas: kleine Figuren aus Tannenzapfen und Ästen, die die Schüler selbst gebastelt hatten. Und, bereit für ein schnelles Quiz? Wer zum Beispiel wusste, wie man das Alter eines Baumes erkennen kann oder wie man sich bei Gewitter im Wald verhalten sollte, bekam sogar eine kleine Belohnung und durfte auch noch die aus Holz gebaute Murmelbahn testen.
Schon mal über Nachwuchs nachgedacht?
Weder Küche noch Wald? Schon mal über Nachwuchs nachgedacht? Beim Projekt „Baby-Bedenkzeit“ konnten die Besucher aller Altersklassen schnell mal nachfragen, wie das so ist mit einem Säugling. Denn die Schüler hatten in den vergangenen Tagen hautnah mitbekommen, was es heißt, ein Baby zu haben und rund um die Uhr in Bereitschaft zu sein. Die beinahe lebensechten Babypuppen können nicht nur weinen, sie wollen gewickelt werden und können auch mal aus vollem Halse losschreien. Da ist Feingefühl der „Eltern“ gefragt, aber auch dieses Projekt hat den Schülern viel Spaß gemacht.
Mit vielen unterschiedlichsten Projekten präsentierte sich die KGS wieder einmal kreativ, gemeinsam und stark. Und stolz lautete die Aussage am Ende des Tages „Wir haben was bewegt!“