Karosseriebau- und Lackierbetrieb Hungerland kooperiert mit der Flüchtlingshilfe
von links: Azad B., Jens-Norbert Marxen, Abdul Akim H., Tobias Hungerland, Janka EckhardtAbdul Akim H. bei der Arbeit
Es sei ihm ein ganz besonderes Bedürfnis, Asylsuchenden durch Eingliederung in die normale Arbeitswelt Integrationshilfe anzubieten, so Juniorchef Tobias Hungerland zu der kooperativen Zusammenarbeit mit der Bad Lauterberger Flüchtlingshilfe.
Am Beispiel des Syrers Abdul Hakim A., der ihn während eines Praktikums von seiner beruflichen Qualifikation überzeugen konnte, möchte Hungerland seine Entscheidung unterstreichen. Vor seiner Flucht aus der Heimat arbeitete A. bei Mercedes Benz in Syrien und stellte hier eindrucksvoll unter Beweis, dass er technisch auf dem neuesten Stand ist.
Abdul Hakim A. würde von der Firma Hungerland sofort eine Festanstellung erhalten, sobald die behördlichen Genehmigungen vorliegen. Hier warte man nur noch auf die entsprechenden, möglichst positiven, Entscheide von Ausländerbehörde und Jobcenter, so Janka Eckhardt und Jens-Norbert Marxen von der Flüchtlingshilfe. Mit Azad B. steht schon ein neuer Anwärter auf ein vierwöchiges Praktikum bei Hungerland bereit, der, wenn auch bei ihm alles positiv verläuft, auch übernommen werden kann.
Viele Behördengänge werden bis dahin noch nötig sein und diverse Genehmigungen müssen sicher auch noch eingeholt werden. Hilfestellung hierbei werden Janka Eckhardt und Jens-Norbert Marxen, wie auch die Flüchtlingspaten leisten.
Diese Kooperation, so hoffe man jedenfalls, sei ein gutes Beispiel, wie eine soziale Integration der Flüchtlinge auch eingeleitet werden könne.