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Dienstag, 20. Oktober 2026
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Geschrieben von Boris Janssen am 05. August 2016
Aktuell

Kletterabenteuer für die Pausen

Dank „Ein Herz für Kinder“ ist der KGS-Schulhof ein weiteres Stück schöner geworden

Erst die Arbeit – nämlich den Fallschutz ordentlich einbringen –, dann das Vergnügen…
Erst die Arbeit – nämlich den Fallschutz ordentlich einbringen –, dann das Vergnügen…
…im „Lianenwald“…
…im „Lianenwald“…
…an Seilen und Rutschstange…
…an Seilen und Rutschstange…
…auf der Brücke.
…auf der Brücke.

Rechtzeitig zum Start des neuen Schuljahres ist die neue Attraktion auf dem Schulhof der Kooperativen Gesamtschule (KGS) fertig. Nach einem letzten Arbeitseinsatz weihten die Schülerinnen und Schüler am Freitag (05.08.2016) mit großem Hallo ein ansehnliches Kletterparadies ein. Ab sofort können sie im „Lianenwald“ schaukeln und Oberarmmuskeln stählen, auf der Brücke des „Trampelpfades“ Geschicklichkeit üben oder auch einfach nur chillen, an der Rutschstange Feuerwehrfeeling erleben und beim Klettern im „Hocheil“ Balance und Koordination trainieren.

Mit dem Spielgerät ist nun ein weiterer Teil des Freiraumkonzeptes umgesetzt, mit dem die einst ultimativ tristen Schulhöfe der beiden KGS-Gebäude allmählich freundlicher und attraktiver werden sollen. Rund 16.000 Euro und so manche Arbeitsstunde hat dieser Part gekostet, wenngleich in diesem Fall die meisten Arbeiten dann doch Fachleute übernehmen mussten. Etwa 15.000 Euro hat BILD hilft e.V. – „Ein Herz für Kinder“ beigesteuert, die Schule bezahlte aus Eigenmitteln Aushub und Fallschutz, den fehlenden Rest übernahm der Eltern- und Fördererverein der KGS.

Auch KGS-Lehrer Horst Wiedenbrügge, als Fachbereichsleiter Sport und Ganztag in enger Kooperation mit dem Förderverein federführend in Sachen Freiraumkonzept, freut sich über das Kletterangebot: „Das ist eines der wenigen Dinge auf unseren Schulhöfen, die zum Spielen da sind – vor allem auch für die Jüngeren.“ Die Kinder hätten es sich bei der Erstellung des Konzeptes ausdrücklich gewünscht, betont Wiedenbrügge. Nach diesen Wünschen habe man ein Gerüst mit stabilen Seilen und vor allem massiven Stahlträgern ausgewählt. Die stehen jetzt auf einem soliden Fundament, rund drei Kubikmeter Beton – „damit passiert so schnell nix.“ Nun ist Wiedenbrügge gespannt auf den Praxistest im Schulalltag, aber er ist sicher: „Das wird gut angenommen.“

Die Schulhöfe werden also langsam, Stück für Stück immer attraktiver. Ein wenig ernüchtert ist Horst Wiedenbrügge bloß vom Schulträger und Immobilieneigentümer: „Der Landkreis hält sich sehr zurück.“ Mehr noch: Um die acht Jahre sei es her, dass der Kreis das damals letzte und schon marode Spielgerät hatte abbauen lassen – bis heute ersatzlos, versteht sich. Ein Glück also, dass sich viele andere finden mit einem Herz für KGS-Kinder.


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