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Geschrieben von ski am 18. August 2016
Aktuell

Ein langgehegter Wunsch ging in Erfüllung

Barbis hat ein eigenes Wappen

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Schon lange hatten sich viele Barbiser, allen voran die Arbeitsgemeinschaft Barbiser Vereine um den Vorsitzenden Ingo Fraatz, ein eigenes Wappen für den Ort gewünscht. Da gab es nur ein Problem: ein Wappen als Hoheitszeichen – das war nicht möglich. Aus rechtlichen Gründen, denn Barbis ist keine eigene Gebietskörperschaft, und das Führen von amtlichen Wappen ist gesetzlich streng geregelt. Jetzt prangt dennoch ein Wappen unter der großen Linde in Barbis, das auch in die Ortswappenrolle des deutschen Herolds eingetragen ist. Hoheitliche Bedeutung hat es zwar nicht, aber es ist dennoch geschützt und die Vereine im Ort können es verwenden. Mit einem Gottesdienst, gehalten von Pastor Dr. Roman Vielhauer, und unter der musikalischen Begleitung des Feuerwehrmusikzugs und der Barbiser Straßenmusikanten wurde es am Samstag (13.08.16) offiziell mit einer Feierstunde eingeweiht.

Die Eintragung eines Ortswappens einer rechtlich nichtselbständigen Ortschaft ist erst seit 2011 beim HEROLD (einem gemeinnützigen Verein für Heraldik, also Wappenkunde) möglich. Bei der Eintragung wird überprüft, ob das Wappen der Grundsätzen der Heraldik entspricht – es gibt genaue Gestaltungs- und Farbvorschriften - und ob keine Wappengleichheit mit einem bereits existierenden Wappen besteht. Die Eintragung in die Wappenrolle dient dem Schutz der Einzigartigkeit des Wappens. Der HEROLD stellt einen Wappenbrief aus, in das Wappenbild genau dokumentiert ist, und auch, wer das neue Wappen benutzen darf. Auf dem Barbiser Wappen sind die Alte Warte und das Mühlrad der Dreymannsmühle abgebildet, getrennt von einem stilisierten Mühlengraben. Ein Wappen muss übrigens gestiftet werden, das hat Bürgermeister Dr. Thomas Gans übernommen. Jetzt können die Barbiser Vereine endlich ihr langersehntes Wappen als Identifikationsmerkmal verwenden.


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