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Geschrieben von ski am 06. April 2012
Aktuell

Neues Leben für die Burgruine Scharzfels

So werden die Informationstafeln aussehen, die die Burgruine den Besuchern näherbringen sollen (Illustration mit freundlicher Genehmigung von F. Vladi)
So werden die Informationstafeln aussehen, die die Burgruine den Besuchern näherbringen sollen (Illustration mit freundlicher Genehmigung von F. Vladi)


Eine Reihe engagierter und interessierter Bürger fanden sich kürzlich wieder im Arbeitskreis Burgruine Scharzfels zusammen. Das gemeinsame Ziel: der Burgruine neues Leben einzuhauchen. Viele Ideen wurden genannt und einige sind bereits in der Umsetzung. So werden demnächst 14 Informationstafeln erstellt, die die Anlage erklären und illustrieren. Dafür konnten dank des Engagements der Mitglieder bereits einige großzügige Sponsoren für die von Diplom-Geologe Firouz Vladi gestalteten Tafeln gewonnen werden, so dass die Tafeln demnächst angefertigt und aufgehängt werden können.

Weiter ist ein Rundweg um die Burgruine geplant, der in Zusammenarbeit mit dem Harzklub und der IG Kletternangelegt werden soll und auch Anschluss an den Karstwanderweg haben wird. Nachdem die rechtlichen Voraussetzungen hierzu bereits geklärt sind, sollen bald die Arbeiten beginnen. Auch schon fest geplant ist die Anbringung einer Fahne, die von weither zu sehen sein soll.

Burgruine gehört zu Barbis

Einig war man sich in der von Organisator Firouz Vladi moderierten Runde, dass der Bekanntheitsgrad der Burgruine deutlich gesteigert werden müsste. Auch wüssten viele Bad Lauterberger selbst nicht, so der Tenor, dass die Burg tatsächlich zu Barbis und nicht etwa zu Scharzfeld gehöre. Einer der Vorschläge, um die Attraktivität zu steigern, war dabei, den Baumbewuchs rund um die Burgruine deutlich zu stutzen, damit sie aus der Ferne besser sichtbar wird. Denn nur, was überhaupt gesehen und wahrgenommen werde, macht auch neugierig auf einen Besuch. Ebenso müsste die Beschilderung und Zuwegung verbessert werden.

Noch viele weitere, teils auch ausgefallene Ideen wurden in die Runde geworfen, etwa eine 3d-Rekonstruktion und Visualisierung, die eine virtuelle Burgbegehung möglich machen würde, archäologische Ausgrabungen, aber auch Veranstaltungen wie Theateraufführungen, Feste und ähnliches. Die Mitglieder des Arbeitskreises sprudelten vor Einfällen, wollen sich aber zunächst auf das Machbare konzentrieren.
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