Geschrieben von ski am 13. Dezember 2016
Freiwillige gesucht – für mehr Sicherheit auf dem Schulweg
Neue Bushaltestelle und Verkehrshelfer machen den Schulweg für Grundschüler sicherer



An der morgendlichen Verkehrssituation an der Grundschule hat sich einiges verbessert: so halten seit den Herbstferien die Schulbusse nun endlich nicht mehr an der anderen Seite der Schanzenkreuzung, sondern in der Schanzenstraße direkt beim Schulhof. Ein langgehegter Wunsch von Schule und Stadtverwaltung wurde damit endlich vom Landkreis, der für die Schülerbeförderung zuständig ist, erfüllt. Nun können die Kinder vom Bus aussteigen und gelangen direkt auf den Schulhof, ohne vorher noch die Kreuzung überqueren zu müssen. Dadurch ergab sich jedoch ein neues Problem: manche Eltern ignorieren die Tatsache, dass für diesen Abschnitt der Schanzenstraße ein absolutes Halteverbot gilt und stellen sich genau dorthin, wo die Busse halten müssen. Manch einer hält dann sogar genau auf dem Zebrastreifen, oder gar in zweiter Reihe, um sein Kind aussteigen zu lassen. Oder – auch das ist ein Problem, das seit Jahren besteht – Eltern befahren die Stützer- oder Ladestraße, um ihre Kinder bis direkt an das Schulgebäude zu bringen. Und das geschieht oft genug auf den letzten Drücker, wobei in der morgendlichen Hektik beim Rangieren der Eltern-Autos gefährliche Situationen entstehen können. Die verstärkte Kontrolle durch die Außendienst-Mitarbeiter der Stadt (und gelegentliche Polizei-Präsenz) wirkt zwar kurzfristig, ist jedoch kein Offizieller in Sicht, lässt bei manchen Autofahrern die Disziplin recht schnell nach....
Parkplatz Schanzenstraße nutzen
Der Appell der Schule lautet daher seit Jahren: wer seine Kinder unbedingt mit dem Auto zur Schule bringen muss, möge auf dem Parkplatz an der Schanzenkreuzung parken, der um diese Uhrzeit kostenfrei genutzt werden kann. Wer will, kann sein Kind dann über die Kreuzung bis zur Schule zu Fuß begleiten. Wer von der Hauptstraße kommt, kann auch die Plätze vor Rossmann nutzen, um zu halten – auch da sind frühmorgens immer Parkplätze frei, und die Kinder müssen nur durch die kleine Gasse gehen, um zur Schule zu gelangen.
Noch wünschenswerter ist es, wenn die Kinder ihren Schulweg zu Fuß und selbständig bewältigen, natürlich nach einer ausführlichen Einübephase mit den Eltern. Dass das möglich ist, beweisen die vielen Kinder, die tatsächlich zu Fuß zur Schule gehen, und sich – im Gegensatz zu manchen Erwachsenen – dabei stets vorbildlich verhalten. Damit die Kinder jetzt bei der Dunkelheit nicht übersehen werden, gibt es glücklicherweise die gelben Westen.
Verkehrshelfer: Freiwillige gesucht!
Und einige engagierte Eltern stellen sich an den Schultagen als Verkehrshelfer morgens an die Schanzenkreuzung und an den Zebrastreifen in der Schanzenstraße, um für zusätzliche Sicherheit zu sorgen. Das sind allerdings nur sehr wenige: unter den Eltern von rund 270 Grundschülern sind es gerade einmal zehn Freiwillige, die sich dabei engagieren.
Dabei müssten es ja gar nicht unbedingt Eltern sein, die morgens eine halbe Stunde lang mithelfen, damit die Kinder sicher die Straße überqueren können. Auch Omas, Opas, Onkel, Tanten, Nachbarn, oder einfach Menschen, denen die Sicherheit der Kinder am Herzen liegt, könnten sich hier engagieren. Wer mitmachen möchte, kann sich an die Koordinatorin Petra Sawall wenden unter Tel. 0170-7012504 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.