Geschrieben von PM ASB / Boris Janssen am 04. August 2017
ASB-Gebäude sollen im Winter fertig sein
Am Zoll entsteht ein Sozialzentrum mit 20 Tagespflegeplätzen und angrenzender Rettungswache

Es ist wieder Bewegung am Zoll in Barbis: Nachdem der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) im Juni 2016 das ehemalige Hotel Zoll gekauft hatte und im Herbst 2016 die Gebäude abgerissen wurden, tut sich nun endlich etwas auf dem Grundstück – und das recht fix. Die Grundzüge des Sozialzentrums mit Tagespflege und angrenzender Rettungswache sind schon zu erkennen.
Die Betonbodenplatte für die Tagespflege wurde gegossen, so dass das Gebäude in Fertigbauweise zügig aufgestellt werden kann. Parallel wird die Rettungswache in massiver Bauweise errichtet.
Es sollen weitgehend ebenerdige, barrierefreie Gebäude entstehen. Die neue Rettungswache wird darin etwa 400 Quadratmeter einnehmen, die sozialen Dienste etwa 80 Quadratmeter. Weitere 300 Quadratmeter wird die Tagespflege umfassen, unter anderem mit großem Aufenthaltsraum, einer offenen Küche, einem Ruhe- und einem Therapieraum.
„Wir gehen davon aus, dass wir im Winter mit beiden Gebäuden fertig sind und freuen uns sehr, dass es endlich losgeht“, sagt ASB-Kreisgeschäftsführerin Iris Knecht. Eine Inbetriebnahme der Tagespflege ist für den Spätherbst 2017 vorgesehen.
Zwölf bis 15 neue Stellen
Träger und Eigentümer des Sozialzentrums wird der ASB-Landesverband Niedersachsen, Betreiber der ASB Kreisverband Northeim/Osterode. Der ASB will zusätzlich zu den bestehenden 21 Arbeitsplätzen im Rettungsdienst, der derzeit noch in der Scharzfelder Straße zu Hause ist, etwa zwölf bis 15 neue Stellen in der Tagespflege und im sozialen Dienst schaffen.
Schon lange hatte der ASB Kreisverband Northeim/Osterode nach passenden Räumlichkeiten in der Region gesucht. Von Anfang an war bei dem ASB und der Stadt Bad Lauterberg das Gelände des ehemaligen Hotel Zoll als Standort Favorit, auch wegen seiner für Rettungsfahrzeuge extrem guten Lage.
Fotos:
oben (3): Boris Janssen
unten: ASB