Geschrieben von Thorsten Berthold am 06. August 2017
Tausende feiern mit den Freunden in Steina
Kielkoppfest und Kiepenmarkt ist wieder ein Publikumsmagnet gewesen




Humor bewies Ralph Boehm eindeutig: Vor der neuen Steinaer „Schmerlbremse“ gratulierte er Ortsbürgermeister Frank Kellner am Samstag (05.08.2017) zum gelungenen Auftakt des Kielkopp- und Kiepenmarkt-Festes. Die kleine Frotzelei nahm der 2. stellvertretende Bürgermeister der Stadt Bad Sachsa den „Steinschen“ nicht übel, fühlte er sich doch ebenso wohl in der kleinen Gemeinde, wie die mehrere Tausend weiteren Gäste. Das Kielkopp- und Kiepenmarkt-Fest wurde somit seinem Motto „Feiern bei Freunden“ wieder einmal mehr als gerecht.
Buntes Markttreiben, Spiel & Spaß und ganz viel Musik
Wie alle zwei Jahre üblich, hatte sich der Ortskern Steinas für zwei Tage in eine übergroße Festmeile verwandelt. Auf dem Kiepenmarkt zwischen Kirche und Glasmuseum konnten die Besucher traditionelle Handwerkskunst bestaunen und erwerben, Kaffee und Kuchen genießen oder aber sich sogar in chinesischer Heilkunde durch die ortsansässige Yang Shenk Akademie beraten lassen.
Prächtig herausgeputzt und mit viel Liebe zum Detail gestaltet präsentierten sich auch wieder die Höfe: Auf Uwes Country-Hof beziehungsweise Rudis Wein-Hof konnte bei reichlich Essen und Trinken Livemusik mit unter anderem Sixpack Corner oder dem Ensemble Mikados gefeiert werden. Die Hauptbühne rockte am Abend wie bereits vor zwei Jahren die Band Coco. Mit Rock- und Partyhits hatte sie das Publikum sofort im Griff, das gern mitsang und -tanzte.
Wer wollte, konnte aber auch an den Festmeile entlang bummeln und von frisch geräuchertem Fisch bis hin zu Spielzeug alles kaufen – und bei einer Tombola ohne Nieten attraktive Preise gewinnen.
„Die Menschen kommen gern zu uns“
Für den reibungslosen Ablauf des zweitägigen Festes sorgten dabei etwa 150 Helfer, wobei gefühlt ganz Steina auf den Beinen war, um seine Gäste zu bewirten. Hauptorganisator Rüdiger Henze zeigte sich deshalb auch zufrieden. „Das ganze Dorf hilft mit – und die Menschen kommen gern zu uns.“