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Geschrieben von PM Helios Klinik Herzberg/Osterode am 22. Januar 2018
Aktuell

Fit für die Piste

Tipps vom Leitenden Physiotherapeuten der Klinik Herzberg/Osterode

Bevor es auf die Piste geht, sollten Wintersportler einiges beachten. (Foto: pixabay.com)
Bevor es auf die Piste geht, sollten Wintersportler einiges beachten. (Foto: pixabay.com)

Blauer Himmel, Sonnenschein, Schnee: Im Winter lockt es viele auf die Pisten in den Skigebieten der Umgebung. Ob Skifahren, Snowboarden, Rodeln oder Skilanglaufen – damit der vergnügliche Wintersport nicht mit Verletzungen endet, gibt ein Experte aus der Helios Klinik Herzberg/Osterode wichtige Tipps.

 

Konditionstraining das ganze Jahr über

„Wer untrainiert auf die Piste geht, riskiert nicht nur Muskelkater, sondern ernsthafte Verletzungen“, warnt Eberhardt Polske, Leitender Physiotherapeut der Herberger Klinik. „Bewegung und gute körperliche Fitness als Vorbereitung auf den Wintersport sind deshalb essenziell.“ Kraft- und Ausdauertraining wie Radfahren, Joggen, Nordic Walking oder Schwimmen halten die Sportler auch außerhalb der Wintersportsaison fit und sorgen für eine gute Ausdauer auf der Piste.

 

Kraft und Koordination verbessern

Zur Vorbereitung auf die Schnee-Saison empfiehlt der Physiotherapeut auch Skigymnastik-Kurse. „Neben Ausdauer brauchen insbesondere Skifahrer und Snowboarder auf der Piste auch Kraft und eine gute Koordination. In Skigymnastik-Kursen werden die Teilnehmer durch spezielle Übungen auf die Anforderungen des Wintersports vorbereitet“, so Eberhard Polske. Aber auch Tanzen und Spiele wie Federball und Tischtennis kräftigen die Muskulatur und die koordinativen Fähigkeiten.

 

Ausrüstungscheck

Nach dem letzten Pistenbesuch im Winter wurden Skier, Snowboards und Schlitten im Keller oder auf dem Dachboden verstaut und seitdem nicht mehr angetastet. Bevor das Sportgerät wieder auf der Piste zum Einsatz kommt, sollte es deshalb überprüft werden. Denn nur eine funktionierende Bindung, scharfe Kanten und ausreichend gewachste Beläge sorgen für einen sicheren Fahrspaß.

Wichtig beim Wintersport ist die richtige Sportbekleidung, die den Körper warm und trocken hält. Unbedingt zur Ausrüstung sollten Helm, Skibrille und Protektoren gehören.

 

Auf der Piste unterwegs

Die Unfallgefahr auf den Pisten ist hoch. Schuld sind oft überhöhte Geschwindigkeit, Selbstüberschätzung und unbedachtes Fahren. Insbesondere Anfängern rät Polske dazu, nicht allein auf die Piste zu gehen. „In einer Ski- oder Snowboardschule werden die Sportler langsam an die Sportart und das Verhalten auf der Piste herangeführt. Bei Fragen oder Problemen steht ein sachkundiger Coach zur Seite“, so der leidenschaftliche Skifahrer. Grundsätzlich rät er, die Fahrweise stets dem eigenen Können, dem Gelände, den Witterungsverhältnissen und der Verkehrsdichte anzupassen und Rücksicht auf die anderen Fahrer zu nehmen.

Zwischen den Abfahrten sollten ausreichend Regenerationspausen eingelegt werden, gerade Anfänger sollten ihren Körper nicht überfordern. „In den Pausen sollten die Sportler viel trinken und ausreichend essen. Durch die Höhenluft verliert der Körper mehr Flüssigkeit“, erklärt Polske. Zudem rät er den Sportlern, sich vorab mit Sonnenschutzmitteln einzureiben. „Durch die Höhe ist die UV-Strahlung in den Bergen besonders intensiv. Außerdem reflektiert der Schnee die Sonnenstrahlen. Ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor ist unabdingbar, um einen Sonnenbrand zu vermeiden.“ Nicht vergessen werden sollten dabei besonders empfindliche Partien wie Lippen, Nasen und Ohren. Neben dem Sonnenschutz ist auch ein Kälteschutz empfehlenswert. Trägt man wasserundurchlässige Kältecreme auf Nase, Ohren und Wangen auf, schützt diese die Haut vor dem Austrocknen.


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