Geschrieben von ski am 30. Juni 2018
Kunterbunte Fluffis im Harz
Kunstprojekt der KGS verschönert den Garten der Kindertagespflege Quendler






Der Garten der Kindertagespflege Quendler in der Glück-Auf-Straße ist ein kleines Kinderparadies. Bloß eines trübte bis vor kurzem das Bild: die benachbarte, unansehnliche Garagenwand. „Die war einfach nur scheußlich“, sagte Michael Quendler. Das fand auch Franziska Rouabhi-Syffus, Kunstlehrerin an der KGS. Sie startete daraufhin mit ihrem Kunstkurs aus der 11. Klassenstufe ein Projekt zur Gestaltung der Wand.
Zunächst wurden verschiedene Konzepte in Gruppen entwickelt und vorgestellt. Die Jury entschied sich schließlich für ein Landschaftsbild, das den Harz widerspiegelt. Aber die Schülerinnen und Schüler wollten auch der Zielgruppe gerecht werden, schließlich werden in der Kindertagespflege hauptsächlich Kleinkinder zwischen eins und drei Jahren betreut. Darum wird die Landschaft von bunten, fröhlichen Fluffis bevölkert. Dann ging es an die Umsetzung: zunächst musste die Wand gespachtelt und mehrmals grundiert werden. Dann wurden Schablonen gebastelt, die Landschaft übertragen und am Schluss die Fluffis aufgebracht.
Am Montag, den 25. Juni konnte das Kunstwerk schließlich enthüllt werden. Für die Schüler bedankte sich Tom Zinram bei Familie Quendler für die Möglichkeit, das Projekt durchzuführen, die tolle Gastfreundschaft und die gute Verpflegung während der Anfertigung. Er erläuterte auch die Botschaft des Kunstwerks: „Die Freizeitgestaltung zusammen, in der Natur, ist deutlich interessanter, als alleine vor dem Bildschirm zu sitzen. Und das ist ja auch, was wir dabei erlebt haben: so ein Kunstwerk kann nur in der Gruppe entstehen“. Den großen Spaß, den das Projekt der Kunstlehrerin und ihren Schülerinnen und Schülern gemacht hat, merkte man der Stimmung bei der Enthüllung des Kunstwerks an: lauter strahlende Gesichter.
Michael Quendler zeigte sich sehr beeindruckt, nicht nur vom Endergebnis: „Die Schüler haben sich wirklich sehr viele Gedanken gemacht – dafür haben sie meinen größten Respekt“. Jana Quendler bedankte sich mit einem gewidmeten Pinsel für jeden Teilnehmer und lobte: „Ihr seid eine tolle Truppe – auch im Umgang mit unseren Kleinen“. Die hatten die Vorgänge in „ihrem“ Garten ja genauestens beobachtet.
Der Dank aller Beteiligten galt aber auch Malermeister Oliver Eckstein, der Material sponserte und Tipps gab, sowie dem Vermieter, der sofort sein Einverständnis zur Verschönerung der Wand erklärte.