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Geschrieben von Boris Janssen am 25. Juni 2013
Aktuell

„Behaltet Euren Spaß!“

Grundschule am Hausberg verabschiedet ihre vierten Klassen mit „coolem Programm“

Zeit zum Loslassen: Rektor Hermann Waßmann (rechts) entlässt seine „Ehemaligen“.
Zeit zum Loslassen: Rektor Hermann Waßmann (rechts) entlässt seine „Ehemaligen“.
Für besonders gute Zeugnisse ausgezeichnet (von links): Luca Leon Reinhardt, Emilie Giaquinto, Sarah Melina Preimann, Vivien Heckel und Jonas Krüger mit Gabriele Vitalis-Bernd vom Förderverein.
Für besonders gute Zeugnisse ausgezeichnet (von links): Luca Leon Reinhardt, Emilie Giaquinto, Sarah Melina Preimann, Vivien Heckel und Jonas Krüger mit Gabriele Vitalis-Bernd vom Förderverein.
Für seine Leistungen bekommt man am Schuljahresende die Quittung, oder?
Für seine Leistungen bekommt man am Schuljahresende die Quittung, oder?
Nur Günther Jauch fragt noch härter.
Nur Günther Jauch fragt noch härter.
Von wegen angestaubtes Liedgut: Die Mundharmonikagruppe.
Von wegen angestaubtes Liedgut: Die Mundharmonikagruppe.
Kraftvolle Rhythmen beim Zumba.
Kraftvolle Rhythmen beim Zumba.
Der Schulleiter freute sich über eine vollbesetzte Aula.
Der Schulleiter freute sich über eine vollbesetzte Aula.
Abschiedsgeschenk der Töpfer-AG: Schmunzelstein zum Glücklichsein.
Abschiedsgeschenk der Töpfer-AG: Schmunzelstein zum Glücklichsein.

Schule und Lernen – Spaß und Spiel. Für Hermann Waßmann sind das keine Gegensatzpaare. Für den Rektor der Grundschule am Hausberg gehören sie zusammen. „Spaß und Spiel sind der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Waßmann am Dienstag (25.06.2013) auf der kleinen Feier, mit der die Bad Lauterberger Grundschule ihre Viertklässler verabschiedete. „Wer keinen Bock hat, der lernt nicht viel.“ Deshalb wünschte der Schulleiter den Schülern vor allem eines: „Behaltet Euren Spaß!“

Die Grundschüler und ihre Lehrer traten denn auch gleich den Beweis an, dass Waßmanns Worte nicht wohlfeil dahergeredet waren: Es gab ein spaßiges Programm mit Musik und Theater. Und Musik und Theater spielt man ja bekanntlich.

Die dritten Klassen führten die Quizparodie „Wer wird Superschüler?“ auf, die Zumba-Gruppe zeigte, womit Kinder heutzutage für Sport und Bewegung begeistert werden können, und das Musikprogramm enthielt einen waschechten Rap, wie sich das für eine „coole Schule“ halt gehört, so Waßmann. Auch die Mundharmonikagruppe präsentierte sich weit moderner, als es der Name vermuten lässt: Die Schüler der ersten bis vierten Klasse spielten peppige Stücke mit Halbplayback. „Es ist bemerkenswert, was die Gruppe in nur einem Jahr gelernt hat“, stellte Waßmann fest. Modernes Mundharmonikaspielen scheint Spaß zu machen.

Aber natürlich ging es bei der Feier dann auch noch um Erfolge. Mit denen war der Schulleiter sehr zufrieden: „Ich bin stolz auf diese Schüler.“ Viele hätten besondere Leistungen erbracht, ob auf dem Zeugnis oder aber sportlich zum Beispiel beim Gewinn der Fußball-Kreismeisterschaft der Grundschulen und beim Oberharzer Bergtriathlon. Und dann habe es viele gegeben, die sich ganz persönliche Ziele gesteckt hätten, denen sie hinterher geeifert seien. Diese persönlichen Ziele seien entscheidend, findet Waßmann: „Nicht jeder kann ein Superstar werden, aber jeder kann sich immer ein bisschen verbessern.“

Für die drei besten Zeugnisse je Klasse hatte der Förderverein Buchgutscheine gestiftet, die Gabriele Vitalis-Bernd überreichte. Aus der Klasse 4a ehrte sie Emilie Giaquinto, Luca Leon Reinhardt und Ilhan Kajevic (Notendurchschnitt je 1,6), aus der Klasse 4b Sarah Melina Preimann (1,3), Vivien Heckel (1,4) und Jonas Krüger (1,7).

Hermann Waßmann bedankte sich zum Schuljahresende bei allen Helfern, ohne deren Unterstützung an der Grundschule vieles nicht möglich wäre. Neben dem Förderverein hätten sich viele Eltern engagiert. Auch die Schüler selbst hätten sich untereinander gerne geholfen – und damit zugleich den Klassenlehrerinnen Ute König und Gudrun Grübner. „Ihr ward manchmal großartige Hilfslehrer“, lobte Waßmann.

Nach den Sommerferien werden seine Hilfskollegen nun eine andere Schule besuchen. „Seid gepannt“, forderte Waßmann die Schüler auf. Die neuen Schulen böten tolle neue Fächer wie Biologie, Chemie oder weitere Fremdsprachen. Außerdem: „Es ist spannend, neue Freunde zu treffen.“ Und Freunde sind ja Menschen, mit denen man viel Spaß hat.


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