Geschrieben von Katja Koch am 28. Oktober 2018
Musikinstrument aus Lateinamerika und Hocker in einem
Cajon-Workshop an der KGS
Am Freitag den 26. Oktober besuchte Matthias Philipzen, Musikdozent aus Würzburg, die KGS Bad Lauterberg, um dort in seiner unterhaltsamen, spaßigen Art einen Cajonworkshop für Lehrer und Kinder zu geben.
Fachbereichsleiterin Veronika Rexhausen erklärte das Ziel des Workshops. Es gebe ein Fortbildungsprogramm - Lions-Quest - mit dem Ziel der nachhaltigen Förderung junger Menschen von 10 bis 21 Jahren. Alle Lehrkräfte der KGS Bad Lauterberg haben das Lions-Quest-Zertifikat erworben. Dieses Programm soll das Selbstbewusstsein, interkulturelle Achtsamkeit sowie die Fähigkeit zur Reflexion, Kommunikation und Konfliktlösung der Erwachsenen von Morgen stärken. Und so ein Cajonworkshop eignet sich hervorragend für das Erwerben solche Kompetenzen. „Ein Cajon ist weit mehr als „Bumm“ und „Tschak“. Das Instrument hat fast unbegrenzte Möglichkeiten“, so Matthias Philipzen. Stärkung des Gefühls von Zusammengehörigkeit und Gemeinschaft, Förderung von Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit mit viel Spaß verbunden standen an der ersten Stelle.
Mit Erwärmung angefangen, wurde dann Finger-Technik mit Silbenvorsprechen wie „Strac·cia·tel·la“ so erklärt, dass die Lehrer sie in einer unkomplizierten Weise an die Schüler weitergeben können, da für sie eine Integration des Cajons in die MuKuBi ( musisch-kulturelle Bildung) an der ersten Stelle stand. Innerhalb kürzester Zeit, und ohne Vorkenntnisse, entwickelten die Teilnehmenden Musik-, Kunst-, Werk- und Klassenlehrer spannungsgeladene Rhythmen und das sogar zwei- und dreistimmig.

