Geschrieben von Peter Bischof am 16. Dezember 2018
2.500 Euro für soziale Zwecke
Oldiekonzert-Veranstalter Holger Grotheer hat die Summe an Vereine und Organisationen übergeben





Ein „Teamexperiment für soziale Zwecke“ hat es Holger Grotheer genannt. Und man darf es ruhig als sehr gelungen bezeichnen. Der Herzberger Holger Grotheer hatte die Organisation des Caterings bei derOldienight mit den Mad Maroons und Six Pack Corner im November im Dorfgemeinschaftshaus Scharzfeld übernommen. Das von ihm auf die Beine gestellte Team war ausnahmslos ehrenamtlich im Einsatz. Am Ende blieben 2.500 Euro übrig, die Holger Grotheer jetzt an die Vertreter von vier Vereinen und Organisationen übergab.
Grundidee sorgte für volle Motivation
„Die Idee und die Zusage an Reiner ,Latschen’ Bartels, ein gemeinsames Musikevent zu organisieren, entstand bereits im Januar dieses Jahres“, so Holger Grotheer weiter. Anfangs habe er nur eine vage Vorstellung davon gehabt, wie so eine Veranstaltung zu organisieren sei. Er habe sich deshalb erfahrene Partner für Speisen und Getränke ins Boot geholt.
Etwas schwieriger sei die Teambildung für das Catering gewesen. Doch durch die Grundidee, den Überschuss aus dem Catering für soziale Zwecke zu spenden, sei die Sache schnell ins Laufen gekommen. „Fast alle, die ich angesprochen habe, haben sofort zugesagt und waren von der Idee, auf diese Weise anderen zu helfen, begeistert.“
Beim eigentlichen Oldie-Abend sei das rund 15-köpfige Team hoch motiviert gewesen. Neben dem Dank an das Team ging auch ein weiteres Dankeschön an die Stadt Herzberg, die ihm aufgrund des sozialen Ansatzes bei den Kosten für das Dorfgemeinschaftshaus in Scharzfeld großzügig entgegengekommen sei.
Bedachte Organisationen „für die Region wichtig“
Jetzt übergab Holger Grotheer die 2.500 Euro an die Handballspiel-Gemeinschaft Osterode/Harz (HSG Oha), an die Evangelische Nicolaigemeinde Herzberg, an die Zukunftswerkstatt Herzberg und an die Lebenshilfe Osterode. „Jede Organisation leistet in irgendeiner Form soziale Dienste und ist für die Region wichtig“, sagt Grotheer. Bei der HSG Oha solle es der Jugendarbeit zu Gute kommen, auch bei der Nicolaigemeinde und bei der Lebenshilfe seien Kinder und Jugendliche in guten Händen. Bei der Zukunftswerkstatt sei es die „Andersartigkeit“ der Aktionen, die ihn fasziniere. Da sei beispielsweise der Einsatz für Migranten, der Sprachunterricht, die Belebung des Domeyerparks und vieles andere.
Vielleicht gebe es im kommenden Jahr eine Neuauflage des Konzertes, und dann natürlich auch eine Wiederholung des „Teamexperimentes für soziale Zwecke“, blickte Holger Grotheer optimistisch voraus.