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Geschrieben von
Gordy/IH am 16. Dezember 2018
Aktuell
Der Handglockenchor Gotha in der St. Andreas-Kirche
Ein beeindruckendes Konzert der ganz besonderen Art
Die "Größte" an diesem NachmittagEine sehr gut besuchte St. Andreas-KircheDie Besucher konnten sich selbst ein informatives Bild von den Glocken machen
Das 15. Türchen im „Lebendigen Adventskalender“ wurde vergangenen Samstagnachmittag (15.12.18) in der St. Andreas-Kirche vom Handglockenchor Gotha unter der Leitung von Matthias Eichhorn geöffnet.
Eine zarte, in die Vorweihnachtszeit sehr gut passende fast „himmlische“ Musik erklang durch das Nach-oben-Schwingen der ca. 8 – 60 cm großen bronzefarbenen Glocken mit Handschlaufen. Der sehr lange Nachhall wird an der Kleidung der Spieler oder auf den gepolsterten Tischen abgedämpft.
14 Menschen zu regelmäßigen Proben verbindlich zu gewinnen (weil sonst die Stücke nicht klappen können, weil einfach ein paar Töne darin fehlen würden), das ist heutzutage nicht unbedingt selbstverständlich. Das Ergebnis zeigte sich im harmonischen Miteinander der 14 schwarz gewandeten und behandschuhten Akteure, die hochkonzentriert den Zeitpunkt „ihrer“ Töne abpassten und sich mit ihrem „Glockenschlag“ in das große Ganze des Stückes einfügten.
Das Programm war sehr abwechslungsreich aufgebaut und reichte von Luthers „Ein feste Burg“ über die Filmmusik aus „Kevin allein zu Haus“ bis hin zu amerikanischen Weihnachtsliedern. Eine absolute Besonderheit war das musikalische Zusammenwirken von Orgel - einfühlsam gespielt von Chormitglied Martin Hesse - und dem Handglockenchor.
Zum Schluss dann noch ein sehr beeindruckendes Highlight: Der Abendsegen aus der Oper „Hänsel und Gretel“, vorgetragen von einem Glockenquartett.
Begeisterte Zuhörer in der sehr gut besuchten Kirche dankten für diesen akustisch, wie optisch faszinierenden Nachmittag und bekamen auch noch eine Zugabe mit auf den Nachhauseweg.