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Freitag, 19. April 2024
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Geschrieben von Gordy/IH am 08. Juni 2015
Aktuell

Wissenswertes über die Odertalsperre

Markttreff-Ausstellung zog viele Besucher/innen an

Die einfallsreiche Dekoration ist immer wieder eine Freude
Die einfallsreiche Dekoration ist immer wieder eine Freude
Ein Foto, das deutlich macht, wie interessant das heutige Ausstellungsthema war
Ein Foto, das deutlich macht, wie interessant das heutige Ausstellungsthema war
Auch bei Kaffee und Kuchen oder einem Süppchen wurde an den Tischen viel diskutiert
Auch bei Kaffee und Kuchen oder einem Süppchen wurde an den Tischen viel diskutiert
Wer kann dazu schon "nein" sagen?
Wer kann dazu schon "nein" sagen?


Beim Juni-Markttreff am vergangenen Freitag (5.6.15) drehte sich diesmal alles rund um die Odertalsperre. Viel Informatives und Wissenswertes hierzu, hatte das Markttreff-Team aus Historischem und Aktuellem zusammengetragen und in ebenso dekorativer, wie anschaulicher Art und Weise ausgestellt.
Alte und auch etwas neuere Fotos, Zeitungsartikel, gemalte Bilder in Öl oder Aquarell und allerlei den Stausee betreffendes Druckwerk waren als Zeitzeugen zu betrachten. Das Besucherinteresse an diesem Bad Lauterberger Thema war entsprechend groß und das St. Andreas Gemeindehaus war darum auch wieder sehr gut besucht. Der eine oder andere Besucher hat die Entstehung der Talsperre gar selbst noch miterlebt und wusste noch viel Interessantes darüber zu berichten.
Bevor der Bau der Odertalsperre im Juni 1931 beginnen konnte bedurfte es allerdings noch einiger Überzeugungsarbeit im Preußischen Landtag, denn parallel zum Antrag für den Bau der Odertalsperre war gerade die Sösetalsperre bei Osterode fertig geworden. Gegen die Meinung des Landwirtschaftsministeriums, das die für den Talsperrenbau vorgesehenen Finanzmittel lieber für die Erschließung der Moore im Emsland verwenden wollte, sprach sich der Finanzminister für den Bau des Stausees aus. Die damalige Krise im Oberharzer Bergbau und die Schließung der Gruben in Clausthal-Zellerfeld spielte bei dieser Entscheidung eine große Rolle, konnten auf diesem Wege doch Arbeitsplätze für die entlassenen Bergleute geschaffen werden.
Wir können uns „unsere“ Odertalsperre heute gar nicht mehr wegdenken, auch wenn sie sich im Laufe der Zeit so verändert hat, dass manche mit einiger Wehmut an die Zeiten, als es noch das Dammkronen-Café gab oder die Gaststätte am Campingplatz Glockental, in der man gerne mal eingekehrt ist. Viel wurde an diesem Freitagvormittag an den Tischen darüber diskutiert, wobei die vielen Besucherinnen und Besucher sich natürlich auch wieder an den leckeren, selbstgemachten Köstlichkeiten erfreuen konnten, die hier beim Markttreff traditionell angeboten werden.
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