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Geschrieben von Gordy am 18. November 2013
Kirchen

Missionsvortrag über Japan

Londoner Ehepaar Yonge berichtete packend von ihrer Missionsarbeit

Ehepaar Renate und Peter Yonge
Ehepaar Renate und Peter Yonge
Japanische Utensilien
Japanische Utensilien
Auch das eine oder andere Lied wurde gesungen
Auch das eine oder andere Lied wurde gesungen


Zu einem interessanten Missionsvortrag über Japan hatte die Gemeinschaft in der Evangelischen Kirche am Sonntag, dem 17. November, in das Gemeindehaus der St. Andreas Kirche eingeladen. Gemeinschaftsmitglied Inge Holzigel hatte gern die Organisation hierfür übernommen und den Deutschlandbesuch ihrer Freunde, Renate und Peter Yonge aus England, für dieses außergewöhnliches Referat über deren Missionsdienst in Japan genutzt. Bereits vor 34 Jahren lernten sich Renate Yonge und Inge Holzigel in Thailand kennen, wo sie beide im Missionsdienst an einer deutschen Internatsschule arbeiteten. Peter Yonge geht nach seinem Studium in Linguistik und Pädagogik 1979 als Englischlehrer an eine christliche Schule in Osaka. Um einen vollzeitlichen, missionarischen Dienst zu ermöglichen, besucht er von 1982-84 die Bibelschule All Nations. Hier lernt er auch die aus Deutschland stammende Renate kennen und die beiden heiraten dann im Jahr 1984. Ein Jahr später gehen sie im Rahmen einer anglikanischen Arbeit nach Japan. In dieser Zeit erlernen sie auch die japanische Sprache. Nach Peters Magisterexamen in biblischer Interpretation in London (1988-90) ging es nun mit der ÜMG (Überseeische Missionsgesellschaft) zurück nach Japan für jeweils drei Dienstabschnitte á 5 Jahre an unterschiedlichen Orten.
Seit 2006 waren sie dann Teil des neuen Diaspora Teams in der ÜMG, um die 40.000 Japaner, die in London wohnen mit dem Evangelium zu erreichen. Sie lebten in der Tennismetropole Wimbledon und betreuten japanisch–christliche Gemeinden, in denen man sich besonders darüber freute, im heimatfernen England auf Europäer zu treffen, denen die Sprache und die Kultur Japans nicht fremd ist.
Nun haben die Yonges eine Einladung angenommen, ab März 2014 die Gemeinde in Hatazawa, östlich von Tokyo, für die nächsten acht Jahre zu übernehmen – frei nach dem Motto: Einmal Japan, immer Japan.
Wieder einmal weit weg von zu Haus hofft das Ehepaar dann auf möglichst viele Besuche ihrer inzwischen Erwachsenen Söhne, von denen der ältere in Kambotscha arbeitet und der jüngere in London studiert. Bleibt also nur, beiden eine erfolgreiche Zukunft zu wünschen und ihnen Gottes Segen mit auf den Weg zu geben.
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