Geschrieben von Dorothea Peppler am 04. November 2020
Musik-Andacht mit Konzertorganistin Annette Diening
In der St. Andreas-Kirche am kommenden Freitag, 6. November
Die in der Zeit der variierenden Coranabeschränkungen auch weiterhin stattfindenden Musikandachten sind ein alternatives Gottesdienstmodell zu dem derzeit noch 14-tägig stattfindenden Sonntagsgottesdienst. Mit im November leider nur 30 Minuten konzertanter und professioneller Musik, die abwechselt mit ca. 15 Minuten Lesung, Gebet und Segen, besteht die Gelegenheit, sich ablenken zu lassen, Einkehr zu finden und zumindest einzelne professionelle Künstler ihren Beruf ausüben zu lassen.
Wegen der notwendigen vorherigen Datenerhebung wäre es sehr hilfreich, sich vorher im Gemeindebüro voranzumelden (Tel. 05524-3373 oder per mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder zumindest rechtzeitig (ab 19.00 Uhr) vorher zu kommen.
Bitte tragen Sie während der ganzen Musikandacht einen Mund-Nasenschutz!
Freitag, 6. November, 19.30 Uhr gastiert die Berliner Kirchenmusikerin und Konzertorganistin Annette Diening, die bereits 2017 schon in Bad Lauterberg erfolgreich konzertierte. Lektorin Ursula Römeth gestaltet den Wortteil.
Annette Diening ist seit Oktober 2016 als Kantorin für die regionale kirchenmusikalische Arbeit in Berlin-Gesundbrunnen angestellt und darüber hinaus als freie Organistin und Pianistin tätig. Sie spielt Werke von Bach, Mendelssohn und dem zeitgenössischen Komponisten Ad Wammes. Dessen Stück „Miroir“ wurde für den Organisten Stephen Taylor nach seiner Ernennung in der Nicolaikerk in Utrecht, Niederlande, im September 1989 komponiert und anschließend vom "Fonds voor de Scheppende Toonkunst" belohnt. Die Komposition erinnert an den minimalistischen Kompositionsstil von Steve Reich oder Philip Glass. Ad Wammes schreibt selbst zu seinem Stück: „Die rechte Hand des Interpreten spielt das gleiche Muster in jedem der 140 Takte des Stückes, während die linke Hand und Pedal zusätzliche Details und kleine Melodieweisen hinzufügen; die schimmernden Texturen erzeugen einen hypnotischen Effekt, wie tanzende Strahlen oder Licht, das im Glas reflektiert wird.“
Für eine freundliche Spende am Ausgang zugunsten der in der St. Andreas-Kirchengemeinde gastierenden Künstler wird herzlich gedankt.
