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Geschrieben von PM am 20. Januar 2014
Kirchen

Neuer Träger für evangelische Kindergärten

Kirchenkreis Harzer Land organisiert 13 Kindertagesstätten in einem neuen Verband

Das Leitungs-Team des neuen Verbandes (von links): Michael Steinke (Geschäftsführung), Karin Kwast (Vorstandsvorsitzende), Susanne Tappe-Bräuning (stellvertretende Vorsitzende) und Martin Zymelka (Pädagogische Leitung).
Das Leitungs-Team des neuen Verbandes (von links): Michael Steinke (Geschäftsführung), Karin Kwast (Vorstandsvorsitzende), Susanne Tappe-Bräuning (stellvertretende Vorsitzende) und Martin Zymelka (Pädagogische Leitung).

Im Kirchenkreis Harzer Land ist die Trägerschaft von 13 Kindertagesstätten zum Januar 2014 neu geordnet worden. Träger der Kindertagesstätten sind nicht mehr die Kirchengemeinden vor Ort, sondern ein Trägerverband auf Kirchenkreisebene. Der neue Verband verfügt über 792 Kita-Plätze, davon 114 Krippenplätze, und hat insgesamt 123 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

An der Spitze des Verbandes stehen Martin Zymelka als pädagogischer Leiter und Michael Steinke, der für die betriebswirtschaftliche Geschäftsführung zuständig ist. Verantwortliches Organ des Trägerverbandes ist der Verbandsvorstand. Alle Kirchengemeinden, die die Trägerschaft ihrer Kindertagesstätte auf den neuen Verband übertragen haben, entsenden eine/n Kirchenvorsteher/in dieses Gremium. Zur Vorsitzende des Vorstands wurde Karin Kwast (Hattorf) gewählt, stellvertretende Vorsitzende ist Susanne Tappe-Bräuning (Bad Sachsa).

 

„Entlastung für Kirchenvorstände“

Superintendent Volkmar Keil (Osterode) sieht in der Gründung des Trägerverbands eine Entlastung für die Kirchenvorstände in den Kirchengemeinden, die bisher die volle Verantwortung für die Kindertagesstätten getragen haben: „Der Verband ist eine sehr sinnvolle Einrichtung, die die Kirchenvorstände von vielen Verwaltungsaufgaben entlastet. Es bedeutet auch eine Vereinfachung vieler Abläufe. Für die Kirchenvorstände bleibt so mehr Zeit, die religionspädagogische Arbeit der Kindertagesstätten zu begleiten. Unsere Kitas sollen auf diese Weise auch weiterhin ein ganz wichtiger Teil des Gemeindelebens in unseren Kirchengemeinden bleiben.“

Insgesamt gibt es in den 52 Kirchengemeinden des Kirchenkreises 16 Kindertagesstätten. In einem längeren Prozess haben sich 12 Kirchenvorstände entschieden, ihre bisherige Trägerschaft auf den neuen Verband zu übertragen. Dem neuen Verband, der künftig auch Ansprechpartner für die Kommunen ist, gehören folgende evangelische Kindertagesstätten an: Barbis und Bartolfelde, Clausthal und Zellerfeld, Eisdorf, Hattorf, Kalefeld, Sankt Andreasberg, Bambi-Kindergarten in Bad Sachsa, die Kitas „Am Sieberdamm“ und „Morgentau“ in Herzberg sowie die Kitas „Kreuzkirche“ und „Zum Guten Hirten“ in Osterode.

 

„Bessere Rahmenbedingungen“

Pädagogischer Leiter für den Gesamtverband ist Diplom-Sozialpädagoge Martin Zymelka, der bisher Leiter eines Sprachheilkindergartens war. Er sieht in dem neuen Verband verbesserte Rahmenbedingung für eine Weiterentwicklung der Arbeit in den Kindertagesstätten: „Innerhalb des Verbandes können die beteiligten Kindertagesstätten ihre pädagogische Arbeit reflektieren und unter Berücksichtigung aktueller Bildungsstandards die konzeptionellen Rahmenbedingungen kontinuierlich weiterentwickeln. Es ist für mich, wie auch für die anderen an diesem Prozess beteiligten Personen, eine große Freude und eine spannende Aufgabe den Verband nun mit Leben zu füllen.“

Michael Steinke, der künftig im Kirchenkreisamt Osterode für die betriebwirtschaftliche Leitung des Verbands zuständig sein wird, hebt vor allem Chancen hervor, die die Verbandsgründung eröffnet: „Die bisherigen Träger werden durch den Trägerverband auch von Verwaltungsarbeit entlastet und haben zukünftig mehr Zeit für die inhaltliche Zusammenarbeit mit ihren Kindertagesstätten. Ich freue mich daher auf die vor uns liegenden Aufgaben und darauf, die Kindertagesstätten auch weiterhin mit der Hilfe der Kirchengemeinden, den Eltern, den Kommunen und dem Land Niedersachsen mit einer guten finanziellen Ausstattung zum Wohle der Kinder ausstatten zu dürfen.“

 

Einbeziehung in gemeindliche Aktivitäten

Aufgabe der Kirchengemeinden vor Ort bleibt auch in Zukunft eine intensive Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten. Dadurch, dass die Kirchenvorstände weitgehend von allen Verwaltungs- und Leitungsaufgaben entlastet sind, kann die seelsorgerliche und religionspädagogische Begleitung und Unterstützung der Kindertagesstätten intensiviert werden. Dieses soll vor allem durch regelmäßige Besuche der Pastorinnen und Pastoren und die Einbeziehung der Kindertagesstätten in gemeindliche Aktivitäten wie Gemeindefeste und Gottesdienste erfolgen. 

Der Kirchenkreis Harzer Land ging am 1.1.2013 aus den früheren Kirchenkreisen Clausthal-Zellerfeld, Herzberg und Osterode hervor. Er reicht von Echte bis Bad Sachsa und von Duderstadt bis Altenau und umfasst 62.000 Gemeindegliedern in 52 Kirchengemeinden. Sitz der Superintendentur und des Kirchenkreisamts ist Osterode am Harz.


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