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Montag, 20. Mai 2024
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Geschrieben von Mareike Spillner, Kirchenkreis Harzer Land am 10. September 2023
Kirchen

Über Stock und Stein mit Zitronen im Gottesdienst

Wanderung nach Ührde als Teamausflug für Mitarbeitende des Kirchenkreises

Foto: Anja Loske
Foto: Anja Loske
Fotos: Mareike Spillner
Fotos: Mareike Spillner
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Foto: Kathrin Lindert
Foto: Kathrin Lindert

Auf Wald- und Wiesenwegen entlang, über Stock und Stein ging es am Freitag bei bestem Spätsommer-Wanderwetter von Osterode nach Ührde – und dabei gab es viele anregende Gespräche! Denn auch in diesem Jahr fand wieder ein Ausflug für Mitarbeitende desKirchenkreises Harzer Land und Mitarbeitende im Kirchenzentrum am Schloßplatz in Osterode statt.

Zunächst führte der Wanderweg steil bergauf mit einem schönen Ausblick über Osterode, dann machten sich die Wanderer durch Feld und Flur auf nach Uehrde. Nach einer Strecke von etwa sieben Kilometern und einigen Höhenmetern hatten sich alle eine Wanderpause und ein Mittagessen im Landgasthof Sindram redlich verdient. Die Rast erfolgte zunächst in Form einer Andacht in der kleinen Ührder Kapelle. Dort stießen noch weitere Mitarbeitende dazu.

Um das Thema Einzigartigkeit zu verdeutlichen, wählte Superintendentin Ulrike Schimmelpfeng eine besondere Übung: Zunächst ließ sie zwei Körbe mit Zitronen rumgeben, aus denen sich jeder eine nehmen durfte. „Schauen sie sich ihre Zitrone genau an. Wie sieht sie aus? Welche Form hat sie? Schließen sie die Augen und fühlen sie: Wo ist die Form regelmäßig, wo nicht?! Nach einigen Minuten intensiven Studierens gingen die Zitronen wieder zurück in die Körbe. Anschließend ließ die Superintendentin die Zitronen einzeln durch die Reihen gehen. „Mal sehen, wie achtsam sie waren. Finden sie ihre Zitrone wieder?“ Am Ende hielt jeder wieder seine Zitrone in den Händen. „Jede Zitrone ist einzigartig – genau wie wir selbst, mit all unseren Gaben, Stärken und Schwächen. Und das ist das Besondere. Nehmen wir uns an in unserer Unterschiedlichkeit.“

Anschließend erzählte Hannelore Oberländer, die während der Andacht die Orgel spielte, Wissenswertes über die Ührder Kapelle und ihre Schätze. So gehen die Ursprünge zurück in das 13. Jahrhundert, als erstmalig ein Thiederius de Uderde urkundlich als Pastor erwähnt wurde. Aus seinem Namen leitete sich auch der Ortsname ab. Die Orgel beispielsweise stammt aus Eisdorf, ist dann aber vom Orgelbauer Engelhard aus Herzberg an Ührde verkauft worden.

Organisiert wurde die gelungene Wandertour zum ersten Mal von den Sekretärinnen in der Superintendentur – im nächsten Jahr geht der Staffelstab an einen anderen Mitarbeiterbereich. „Es ist immer wieder schön, die Kollegen bei Gesprächen, die sich mal nicht nur um die Arbeit drehen, näher kennenzulernen“, waren sich die Teilnehmenden einig.


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