Geschrieben von PM Kirchengemeinden BOB am 23. September 2025
After-Work-Gottesdienst zur Woche der Diakonie in der St. Petri Kirche in Barbis
„Jeder und jede braucht Hilfe: irgendwann“ unter diesem Motto fand in diesem Jahr die Woche der Diakonie statt. Auch die St. Petri Gemeinde beschäftigte sich mit diesem Thema. In der After-Work Gottesdienstreihe gestaltete Pastorin i. R. Ute Rokahr einen sehr informativen Gottesdienst.
Nach der Lesung des Evangeliums über den barmherzigen Samariter gab es keine übliche Predigt, sondern haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in der Diakonie kamen zu Wort und berichteten von ihrer Arbeit. „Diakonie ist das Gesicht der Kirche“, so Frau Elke Cramer, Pflegedienstleiterin von der Diakonie Westharz. Sie berichtete über die verschiedenen Aspekte der Arbeit im ambulanten Pflegedienst. Nach vielen Jahren der Berufserfahrung betonte sie, die unterschiedliche familiäre Situation der zu pflegenden Personen. Jeder werde als eigenständige Person gesehen, egal ob und welcher Glaubensgemeinschaft er angehöre, egal welche Hautfarbe und welcher Herkunft. Dabei begleiten sie die Pflegebedürftigen auch oft bis zu ihrem Tode. Eine Zusammenarbeit mit der Palliativversorgung sei jederzeit möglich und werde wahrgenommen. Sie selbst sei auch Palliativpflegekraft.
Als „Mutter der Tagespflege“ hat Frau Pastorin Rokahr die Pflegedienstleitung der Tagespflege Frau Sylvia Henkel vorgestellt. Sie arbeitet schon über 30 Jahre bei der Diakonie und hat die „Tagespflege“ ins Leben gerufen. Die verschiedenen Tagespflegestandorte der Diakonie Westharz wurden vorgestellt. Frau Henkel ermutigte dazu, einmal einen Schnuppertag dort zu verbringen. Viele unterschiedliche Tagesangebote gestalten den Tagesablauf der Kunden bunt und abwechslungsreich. Das Neueste: In Bad Sachsa wird demnächst ein neues Gebäude für die Tagespflege gebaut.
Auch in unserer Gemeinde gibt es diakonische Arbeit, nämlich den Besuchsdienstkreis BOB seit Juli 2022. Als Vertreterinnen standen Marion Brille, Annemarie Leukefeld und Anke Strutzberg Rede und Antwort. Sie berichteten von ihren Besuchen zu Geburtstagen und Ehejubiläen, erzählten von langen und anregenden Gesprächen, kurzes Gratulieren an der Haustür, aber auch von einigen weniger begeisterten Kirchenmitgliedern. Die Arbeit des Besuchsdienstkreises dient dem Kontakt zwischen Kirche und Gemeindegliedern: „Ihr seid nicht vergessen, auch wenn ihr die Gottessdienste nicht mehr wahrnehmen könnt.“
Zahlreiches Infomaterial zu den unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Diakonie im Kirchenkreis Harzer Land liegt in der Kirche für Sie bereit.
