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Freitag, 23. Oktober 2026
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Geschrieben von Mareike Spillner, Kirchenkreis Harzer Land am 25. September 2026
Kirchen

Musik, Hilfe und ein besonderer Geburtstag

Blasorchester Sieber gestaltet Jahresempfang der Rumänienhilfe

Fotos: Mareike Spillner
Fotos: Mareike Spillner
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Beim traditionellen Jahresempfang der Rumänienhilfe in der St. Jacobi-Schlosskirche stand in diesem Jahr das Blasorchester Sieber auf der Bühne. Unter der Leitung von Walter Ziegler eröffnete das Blasorchester den Abend mit einem abwechslungsreichen musikalischen Auftakt. Auf dem Programm standen zunächst Werke von Mozart, Schubert und Johann Strauss sowie böhmische Kompositionen. Später ging es musikalisch unter anderem mit Giuseppe Verdi, Siegfried Fietz und Anton Karas weiter. Auch Bravourvariationen über eine Volksweise für Trompete und Blasorchester sowie Musik aus dem Salzburger Land gehörten zum Programm.

Zwischen den musikalischen Beiträgen rückte die Arbeit der Rumänienhilfe in den Mittelpunkt. Nach der Begrüßung durch Peter Wendlandt berichtete Heinrich Lau über die Arbeit des Förderkreises der Rumänienhilfe. „Wir haben genau vor einer Woche den 15. Container-Lkw in diesem Jahr mit Gebrauchtkleidung und anderen Hilfsgütern für die Diakonia Alba Iulia beladen. Wissen Sie, wie viele Kartons in einen solchen Container passen? Über 1000! Wissen Sie, wie schwer das etwa ist? Etwa 15 Tonnen.“ Die wollen erst mal gestemmt werden! Das schafften neun Ehrenamtliche. Auch drei junge Männer der Harz-Weser-Werke machten mit. Das finde ich besonders bewegend. Menschen mit Einschränkungen schuften für Menschen mit Einschränkungen“, schilderte Heinrich Lau seine Eindrücke von der letzten Packaktion. „Wir möchten allen, die unsere Arbeit in der Rumänienhilfe mit ihrer Zeit, ihrem Können, ihren Sachspenden und ihrem Geld unterstützen, herzlich danken!“

Grußworte kamen an diesem Abend von Superintendentin Ulrike Schimmelpfeng und dem Landtagsabgeordneten Alexander Saade. Besonders anschaulich wurde es beim Bericht von Pfarrer Gerhard Wagner über die aktuelle Situation in Rumänien und die Arbeit der Diakonia Alba Iulia. Er gab Einblicke in die Projekte und die Situation vor Ort.

So wechselten sich an diesem Abend Musik und Information ab – und machten deutlich, worum es bei der Rumänienhilfe geht: um konkrete Unterstützung, um Begegnungen und um die Verbindung zwischen Menschen hier im Harzer Land und in Rumänien.
Zum Abschluss übernahm Heinrich Lau, Superintendent im Ruhestand, Dank und Segen. Gemeinsam sangen die Gäste anschließend „Bleib bei mir, Herr, der Abend bricht herein“, bevor beim anschließenden Empfang Gelegenheit war, miteinander ins Gespräch zu kommen.


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