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Donnerstag, 16. Juli 2026
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Geschrieben von Mareike Koch am 21. September 2014
Kirchen

„30 Minuten Orgelmusik“

„Möchten Sie noch mehr hören?“

Dorothea Peppler dort, wo sie sich am wohlsten fühlt
Dorothea Peppler dort, wo sie sich am wohlsten fühlt
Nanu, wieso klatscht hier niemand?
Nanu, wieso klatscht hier niemand?


Zu besinnlichen „30 Minuten Orgelmusik“ mit anspruchsvollen Stücken von Johann Sebastian Bach und seinen Schülern, luden Kantorin Dorothea Peppler und die St. Andreas-Kirchengemeinde am Samstag ein. Zunächst ließ man den Stundenschlag verklingen, dann erklangen an der Orgel von Johann Andreas Engelhardt in der gut besuchten St. Andreas-Kirche choralgebundene und freie Orgelwerke von Gottfried A. Homlius, dessen 300. Geburtstag in diesem Jahr gedacht wird. Auch Werke von Johann Ludwig Krebs und Carl Philipp Emanuel standen auf dem Programm. Diese Stücke im empfindsamen Stil waren gerade Inhalt einer Orgelfortbildung des Kreiskantorats. Stationen waren dabei Herzberg am Harz und das Klostergut Grauhof. Etwas irritiert, ob sie denn ein Stück vergessen habe, schien Kirchenmusikerin Dorothea Peppler am Ende des Konzertes, als kein Applaus ertönte. „Möchten Sie noch mehr hören?“, fragte sie daraufhin lächelnd in die Runde der sehr andächtig lauschenden Konzertbesucher, die wohl so tief in die Orgelmusik versunken waren, dass sie ihren Einsatz verpassten. Sie hätten, dem anschließenden, langanhaltenden Applaus zu urteilen, gerne noch eine Zugabe gehört. Gelegenheit dazu gibt es sicher bei einem der nächsten Konzerte.

Am Freitag, dem 26. September, um 20 Uhr findet in der St. Andreas-Kirche ein Kammerkonzert für Holzbläser und Orgel statt. Es gastieren Mitglieder einer musikalischen Familie, die an der Orgel von ihrer langjährig befreundeten Kantorin Dorothea Peppler begleitet werden. Auf dem Programm stehen Sonaten, (bearbeitete) Arien und Choräle für eine oder zwei Oboen und Orgelbegleitung von Händel, Vivaldi, Gregor Aichinger, Montanari, Krebs und J.S. Bach. Geplant sind auch Divertimenti für Oboe, Horn und Fagott von Mozart, sofern die Hornistin keinen Orchesterdienst hat. Zu der gut einstündigen Veranstaltung wird statt eines festen Eintrittsgeldes am Ausgang eine freundliche Spende in Höhe sonst üblicher Konzerteintritte erbeten.
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