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Geschrieben von Gordy am 28. Dezember 2013
Kultur und mehr

J. S. Bachs "Weihnachtsoratorium"

Ein bedeutendes Konzerterlebnis.

Chor und Orchester vor eindrucksvoller Kulisse
Chor und Orchester vor eindrucksvoller Kulisse


Zweifelsfrei ist Bachs Weihnachtsoratorium ein Musikwerk, das – auch nach bald 300 Jahren - frei von jeglicher zeitlicher Abnutzung ist und jedes Jahr die Menschen wieder auf Neue fasziniert. Am Freitag, dem 27. Dezember, präsentierte die Bad Lauterberger St. Andreas-Kirchengemeinde und der Kulturkreis dieses grandiose Konzerterlebnis mit den Teilen I – III und Teilen der IV. Kantate nach nunmehr fünf Jahren endlich einmal wieder in der malerisch dekorierten und sehr gut besetzten St. Andreas-Kirche. Das Göttinger Barockorchester, die Solisten Ute Engelke (Sopran), Viola Kremzow (Alt), Jan Kobow (Tenor) und Immanuel Klein (Bass), sowie die 50 Sängerinnen und Sänger aus dem Kantatenkreis St. Andreas, der Chorgemeinschaft 82 Nörten-Hardenberg und der Singakademie Niedersachsen, bildeten - dem Spender eines größeren Geldbetrages sei dafür herzlich gedankt - das solide, musikalische Fundament dieser Aufführung. Unter dem inspirierenden Dirigat von Kantorin Dorothea Peppler agierten Chor, Solisten und Instrumentalisten in ihrer Interpretation schnörkellos und zeigten sich so der historischen Aufführungspraxis für diese monumentale Komposition verpflichtet.
Es war vom Eingangschor „Jauchzet, frohlocket“ bis hin zum abschließenden Chorklang bei „Herrscher des Himmels“ schon eine recht beeindruckende Darbietung. An diesem positiven Eindruck ändern auch gelegentliche Unstimmigkeiten oder auch kleinere Unreinheiten in der Blechbläserintonation absolut nichts. Die Besucher erlebten an diesem Abend eine großartige Aufführung mit Protagonisten, die dieses Werk durchweg angemessen zum Klingen brachten. Ein nicht enden wollender Applaus machte es überaus deutlich, wie sehr das Publikum von dem Konzert hingerissen war.
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