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Donnerstag, 16. Juli 2026
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Geschrieben von Dorothea Peppler am 16. Januar 2023
Kultur und mehr

Kammerkonzert mit europäischer Cembalomusik

Am kommenden Freitag im Gemeindesaal der Kirchengemeinde St. Andreas

Dorothea Peppler am Cembalo
Dorothea Peppler am Cembalo

Die Kirchengemeinde St. Andreas macht diese Jahr erstmalig den Versuch einer „Winterkirche“ im Gemeindesaal – und somit zieht auch die monatliche Kammermusikreihe um in den akustisch sehr geeigneten und auch repräsentativen Raum am Kirchplatz 3 um.

Da das gemeindeigene zweimanualige Cembalo franko-flämischen Bautyps kürzlich grundlegend überholt wurde (neue Besaitung, Regulierung und Neuhinzufügen eines Lautenzuges), soll es auch alsbald in einem solistischen Konzertabend erklingen. Die örtliche Kantorin Dorothea Peppler hat ein vielseitiges und abwechslungsreiches Programm aus der Blütezeit des Instrumentes Cembalo, dem Barock, zusammengestellt.  

Dass Musik schon immer keine nationalen Grenzen kannte, zeigt sich auch an den überall  gleich verwendeten Kompositionsformen und der gegenseitigen Inspiration der Komponisten verschiedener Länder.  
Die Form der Suite bildet in diesem Konzertprogramm einen besonderen Schwerpunkt, indem insgesamt drei Suiten von G. Böhm (a-moll), G.F. Händel (d-moll HWV 437) und J.S. Bach (Französische Suite Nr. 4 Es-Dur) erklingen.  
Als europäische Länder werden Frankreich, Italien, Spanien und England vertreten mit Sonaten und Einzelsätzen von Louis Couperin, Domenico Scarlatti, Martin Peerson und Baldassare Galuppi.

Dorothea Peppler studierte ev. Kirchenmusik (Orgel bei Prof. G. Schneider) an der Folkwang-Hochschule in Essen. Seit 1990 ist sie hauptberuflich als Kantorin an der St. Andreas-Kirche Bad Lauterberg (seit 2013 auch mit einem Teilauftrag in Duderstadt) tätig und seitdem mit der Konzeption, Organisation und Durchführung dieser monatlichen Konzertreihe betraut. 1998 schloss sie ein zusätzliches Cembalostudium (bei G. Hollmann) an der Musikakademie Kassel mit der künstlerischen Reifeprüfung ab.

Zu der ca. einstündigen Veranstaltung wird statt eines festen Eintrittsgeldes am Ausgang eine Spende erbeten.


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