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Donnerstag, 16. Juli 2026
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Geschrieben von Christiana Auer am 06. März 2024
Kultur und mehr

„Muss man mögen“

Maybebop waren "noch nie" in der Stadthalle Osterode zu Gast

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„Guten Tag, wir sind Maybebop. Seid willkommen. Wir hab’n an uns ein paar Verbesserungen vorgenommen. Euch erwartet die ultimative Show, KI-gesteuert auf richtungsweisend hohem Niveau“ – so lautet die erste Strophe des Liedes „Muss man mögen“ der A capella-Band Maybebop, die damit am vergangenen Samstag ihr Konzert in der Stadthalle Osterode eröffnete.

Zahlreiche Konzertbesucherinnen- und besucher waren gekommen, um den Auftritt der vier Sänger zu sehen. „Wir waren ja noch nie hier“, sagten Jan Bürger, Lukas Teske, Oliver Gies und Christoph Hiller zu Beginn der Show mit einem Schmunzeln und sorgten damit für Lacher im Publikum. Denn Maybebop sind an dem Abend schon zum achten Mal in der Stadthalle Osterode aufgetreten.
Das neue Album „Muss man mögen“, ist gleichzeitig auch der Name des aktuellen Programms. Neben gesellschaftskritischen Liedtexten, die unter anderem von der steigenden KI-Nutzung (künstliche Intelligenz) oder fragwürdigen Dingen handeln, die Influencer auf Social Media anpreisen, gab es mit dem Lied „Frauenname“ auch „etwas für’s Herz“. Dass Maybebop vielseitig aufgestellt sind, bewiesen sie zudem bei der Ballade über den Seefahrer „John Maynard“ oder ihrer Jodel-Einlage bei „Ruf der Berge“.

Zwischen den Liedern, gab es immer wieder Interaktionen mit den Konzertbesucherinnen- und besuchern. Zu diesen gehörte auch ein kleines Spiel, wobei Lieder erraten werden mussten, deren Melodie mit einem anderen Songtext gesungen wurde. So wurde etwa der Text von „Der Mond ist aufgegangen“ zur Melodie von „Wenn ich ein Vöglein wär“ angestimmt. Ein weiteres Highlight der Show war ein improvisiertes Lied, das die Band mit Hilfe des Publikums performt hat. Dabei wurden Wörter miteingebunden, die vorab im Publikum gesammelt wurden wie z.B. Brigitte Diät oder TikTok-Challenge. Die Improvisation überzeugte und sorgte für Begeisterung und viel Beifall.  

Nicht nur im Nachgang, sondern auch während der Show wurde zwischendurch Raum für Publikumsfragen geboten. Warum die vier Sänger sich für die Musikrichtung A capella entschieden haben, wussten sie sofort: „Weil wir kein Instrument so gut spielen, wie unsere Stimme.“ Nach einem Medley und mehreren Zugaben am Ende des Konzerts, folgten tosender Applaus und Standing Ovations. Diejenigen, die sich nach der Show noch ein Autogramm sichern oder ein Selfie mit Maybebop machen wollten, konnten die Chance nutzen, denn die Musiker haben sich dafür noch lange Zeit genommen.

Fotos: Wibo


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