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Donnerstag, 16. Juli 2026
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Geschrieben von Dorothea Peppler am 16. Juni 2025
Kultur und mehr

Kammerkonzert in der St. Andreas-Kirche für Sologesang, Traversflöte und Cembalo

Am kommenden Freitag, 20. Juni 2025, um 19.30 Uhr

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Solo-Kantate „All‘ombra di sospetto“ von A. Vivaldi, Arien und Sonaten von G. F. Händel, G. Sammartini und F. Geminiani – Ausführende: Hannah Geef, Sopran, Britta Hauenschild, Traversflöte, Dorothea Peppler, Cembalo

„All‘ombra di sospetto“ heißt eine Solo-Kantate von Antonio Vivaldi, die Hannah Geef, eine Sopranistin aus Dresden mit einer besonders klaren und hellen Stimme, zusammen mit Britta Hauenschild aus Bad Gandersheim, die die historische Vorgängerin der heutigen Querflöte, die sog. Traversflöte spielen wird und Dorothea Peppler am Cembalo am 20. Juni 25 um 19.30 in der St. Andreas-Kirche singen wird. Auf dem Programm werden noch weitere Arien und Sonaten von Joh. Seb. Bach („Meine Seele ist vergnügt“ aus der Kantate 204), Georg Friedrich Händel („Meine Seele hört im Sehen“ aus den Deutschen Arien), Guiseppe Sammartini und Francesco Geminiani stehen.

All‘ombra di sospetto, RV 678, Cantata a voce sola con flauto

Antonio Vivaldi, der komponierende Priester und Violinprofessor am Ospedale della Pietà in Venedig, hat nur relativ wenige Solokantaten für Singstimme und Instrumente verfasst, obwohl er bekanntlich mehr als 40 Opern komponierte. 
Die Hofmusiker Augusts des Starken waren eifrige Sammler Vivaldischer Noten, seit einige von ihnen den sächsischen Kurprinzen 1716 nach Venedig begleitet und dort Vivaldi selbst getroffen hatten. In Dresden findet sich noch heute eine Sammlung mit 11 Vivaldi-Kantaten, darunter als einziges Stück mit obligater Traverse die hier aufgeführte Cantata. Dass es sich vom Text her um eine Liebesklage handelt, wird in der Musik hinter den weichen Wendungen des galanten Stils verborgen. 

Statt eines festen Eintrittsgeldes wird am Ausgang eine Spende erbeten, die die Fortführung der monatlichen Konzertreihe in St. Andreas ermöglicht.


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