.

Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der weiteren Nutzung von LauterNEUES erklären Sie sich damit einverstanden.

Freitag, 24. Mai 2024
Login



Geschrieben von Karl-Heinz Wolter am 21. Februar 2024.

Politik

Solarpark und Sendemast können nun gebaut werden

Aus der Ortsratssitzung in Osterhagen

Auf dieser Fläche wird der Solarpark errichtet (Fotos: Karl-Heinz Wolter)
Auf dieser Fläche wird der Solarpark errichtet (Fotos: Karl-Heinz Wolter)
Hier an dem Ehrenmal sollen die Baumaßnahem durchgeführt werden
Hier an dem Ehrenmal sollen die Baumaßnahem durchgeführt werden

Am 15.02.2024 tagte der Osterhagener Ortsrat in einer öffentlichen Sitzung und beschäftigte sich dabei mit einer Vielzahl wichtiger Themen. Ortsbürgermeister Achim Sommerfeld konnte dazu seine Ratskollegen, Bürgermeister Rolf Lange, von der Stadtverwaltung Ina Spillner und Andreas Bähnsch (Bauamt) sowie knapp 20 interessierte Einwohner begrüßen. Rückblickend berichtete Sommerfeld über gelaufene Aktivitäten und dankte dabei noch einmal der Freiwilligen Feuerwehr für ihre Einsätze beim Hochwasser über die Weihnachtsfeiertage. Er erwähnte und würdigte auch in diesem Rahmen noch einmal die Auszeichnung des Ferienhofes Ritter aus Osterhagen, der unter ca. 2500 weiteren bewerteten Ferienbauernhöfen aus mehreren europäischen Ländern den 27. Platz belegt hatte und der bestplatzierte Hof aus Niedersachsen war.

“Grünes Licht“ gab dann der Rat bei der Abstimmung (einstimmig) eines beantragten Flächennutzungsplanes/Bebauungsplanes zur Errichtung eines Solarparkes, der nordöstlich des Ortes hinter der B 243 neu nun auf einer 8,8 Hektar großen Fläche gebaut werden kann. Zuvor hatte Bähnsch dazu Erläuterungen abgegeben. Zu dem von der Telekom geplanten Neubau eines ca. 40 m hohen Funkmastens hinter der Siedlung in Osterhagen gab es an diesem  Abend die geforderten Informationen durch Rolf Lange und Andreas Bähnsch. Gemäß den vorliegenden Erläuterungen der Telekom sind durch die Errichtung keine Belastungen zu erwarten. Da es sich hierbei um eine „privilegierte Baumaßnahme“ handelt, seien die Einflussnahmemöglichkeiten der Stadt sehr beschränkt. Da der Mast zwar näher an Osterhagen, aber auf dem Gemeindegebiet von Bartolfelde liegt, wurde der Ortsrat Bartolfelde ebenfalls bereits informiert.

Zum Thema Straßenzustand gab es viel Kritik, Fragen und Beiträge. Bähnsch musste zugeben, dass viele Straßen im gesamten Stadtgebiet in einem katastrophalen Zustand seien, aber aufgrund fehlender Haushaltsmittel derzeit nur „Flickarbeiten“ mit Kaltasphalt durchgeführt werden können. „Es ist einfach kein Geld für eine angemessene Straßenunterhaltung da“ so Bähnsch weiter. Es werde daher gegebenenfalls zu weiteren bzw. anderen Maßnahmen der Verkehrssicherung (Sperrungen, Beschränkungen) kommen können. Sommerfeld hinterfragte die Ergebnisse der am 24.05.2023 stattgefundenen Verkehrsschau. Dazu erklärte Bähnsch, dass die Stadt erst tätig werden kann, wenn das Protokoll dazu vorliegt. Und dieses sei erst am 17.01.2024 von Landkreis eingegangen. Weitere Probleme durch bzw. mit dem Straßenverkehr im Ort werden angegangen und wurden diskutiert, dazu gehört auch ein Radwegeplan. Gebrauchte, überarbeitete Bänke aus der Kernstadt und Fahrradbügel können in den Ortschaften verwendet werden.

Zu den bereits existierenden Plänen zur „Aufhübschung“ des Osterhagener Ehrenmals gab Bähnsch bekannt, dass dazu (noch) das Amt für Denkmalpflege des Landkreises beteiligt werden muss; ein Treffen mit diesem sei geplant. Abschließend sicherte Rolf Lange zu, dass er und die Stadtverwaltung jederzeit über die Ortsbürgermeister der drei Dörfer erreichbar sei.


.................................................................................................................................................

Bild der Woche