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Sonntag, 14. April 2024
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Geschrieben von Karl Heinz Bleß am 18. Oktober 2015.
Politik

Mehr Straßen instand setzen

SPD-Fraktion hat sich über Straßenbau informiert – Forderung: Jetzt handeln, bevor es richtig teuer wird

Der stellvertretende SPD-Ortsvereinsvorsitzende Sven Moser (Mitte) informiert die Fraktionsmitglieder (von links) Hans-Joachim Frank, Gudrun Teyke, Ingo Fiedler, Holger Thiesmeyer und Uwe Speit über das Sanierungsverfahren…
Der stellvertretende SPD-Ortsvereinsvorsitzende Sven Moser (Mitte) informiert die Fraktionsmitglieder (von links) Hans-Joachim Frank, Gudrun Teyke, Ingo Fiedler, Holger Thiesmeyer und Uwe Speit über das Sanierungsverfahren…
…auch anhand dieser Stelle, an der auf dem Asphalt gut der Ansatz von der neuen Schicht zu erkennen ist. (Fotos: Gerhard Oberländer)
…auch anhand dieser Stelle, an der auf dem Asphalt gut der Ansatz von der neuen Schicht zu erkennen ist. (Fotos: Gerhard Oberländer)

Die SPD-Ratsfraktion hat sich am Donnerstag (08.10.2015) bei einer Ortsbegehung über Straßensanierungsmaßnahmen in Bad Lauterberg informiert. Dabei fand das seit 2012 angewendete kostengünstige Verfahren der „Dünnen Asphaltdeckschichten in Kaltbauweise“ (DSK) besonderes Interesse. Bei diesem Verfahren wird ein Asphaltgemisch von selbstfahrenden Arbeitsmaschinen angemischt und auf die Straßenunterlage in flüssiger Form kalt aufgetragen. Geringe Unebenheiten können damit ausgeglichen werden. Sind die Schäden größer, muss die Fahrbahn zunächst in herkömmlicher Form abgefräst und geebnet werden. Das Spritzgut wird in Schrittgeschwindigkeit aufgetragen. Bereits nach einer knappen halben Stunde kann die Straße wieder befahren werden.

Zahlreiche Straßen sind seit 2013 mit diesem Verfahren saniert worden, nachdem ein Test im Jahr zuvor im Friedhofsweg erfolgreich gewesen war. Da dieses Verfahren deutlich günstiger ist als der komplette Neuausbau, konnten mit dem zur Verfügung stehenden Geld mehr Straßen saniert werden. Allein in diesem Jahr sind folgende Straßen repariert worden: Am Schinderköpfchen, Am Küchenbusch, Hagebutten-, Schlehen- und Weißdornweg sowie Teile der Ring-, der Hütten- und der Silkeroder Straße. Ein weiterer Vorteil ist, dass eine solche Sanierung als Reparatur gilt und daher für die Anlieger keine Kosten entstehen.

 

Zu kaputt: Uferstraße muss komplett neuausgebaut werden

Doch das Verfahren eignet sich längst nicht überall. Der Zustand der Straße darf nicht zu schlecht und die Beanspruchung nicht zu hoch sein. Denn die Schicht nutzt sich relativ schnell ab. Deshalb sprachen sich die Mitglieder der SPD-Fraktion dafür aus, vor allem Nebenstraßen für das Verfahren vorzusehen. Mit Bedauern nahmen sie zur Kenntnis, dass die Uferstraße schon so stark geschädigt ist, dass eine Reparatur nicht mehr möglich ist. Dort wird man um einen Komplettausbau nicht herumkommen, weil die Risse schon bis tief in den Unterbau reichen.

„Je länger wir mit den Reparaturen warten, desto größer ist der Aufwand“, zog Fraktionsvorsitzender Holger Thiesmeyer am Ende Bilanz. Deshalb sollten möglichst viele Nebenstraßen in den nächsten Jahren repariert werden, auch wenn die Schicht nur fünf bis sieben Jahre halte.


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