Die SPD Bad Lauterberg befürwortet nach der Besichtigung aller vier Kindergärten in Bad Lauterberg, Barbis und Bartolfelde den Umzug..." /> . Die SPD Bad Lauterberg befürwortet nach der Besichtigung aller vier Kindergärten in Bad Lauterberg, Barbis und Bartolfelde den Umzug..." />

Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der weiteren Nutzung von LauterNEUES erklären Sie sich damit einverstanden.

Dienstag, 20. Oktober 2026
Login



Geschrieben von Karl Heinz Bleß am 15. Februar 2016.
Politik

SPD will in die Kitas investieren

Umzug des städtischen Kindergartens in die Grundschule Barbis und Anbau einer Krippe in Bartolfelde sollen die Betreuungsangebote deutlich verbessern

SPD-Besuch in der Kita Aue (von links): Leiterin Frauke Scholz erklärt Gudrun Teyke, Gerhard Oberländer, Uwe Speit, Uwe Strutzberg und Hans-Joachim Frank die aktuellen Probleme. (Foto: SPD Bad Lauterberg)
SPD-Besuch in  der Kita Aue (von links): Leiterin Frauke Scholz erklärt Gudrun Teyke, Gerhard Oberländer, Uwe Speit, Uwe Strutzberg und Hans-Joachim Frank die aktuellen Probleme. (Foto: SPD Bad Lauterberg)

Die SPD Bad Lauterberg befürwortet nach der Besichtigung aller vier Kindergärten in Bad Lauterberg, Barbis und Bartolfelde den Umzug des städtischen Kindergartens in die ehemalige Grundschule in Barbis sowie den Anbau der Kindertagesstätte in Bartolfelde.

 

Aue-Kita: Umzug käme Stadt billiger als Sanierung

Die Besichtigungen hätten unmissverständlich gezeigt, so Vorsitzender Uwe Speit, dass im städtischen Kindergarten in der Zechenstraße ein erheblicher Investitionsstau vorliege. So müssten Fußböden erneuert, eine Schallschutzdecke eingebaut, die Heizungsanlage saniert sowie Reparaturen im Außenbereich durchgeführt werden. Die Kosten dieser Maßnahmen beziffert die Stadtverwaltung auf rund 100.000 Euro.

Ein Umzug der städtischen Kindertagesstätte in das Gebäude der ehemaligen Grundschule Barbis falle deutlich günstiger aus, da im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderpaketes (KIP) für frühkindliche Erziehung noch mehr als eine halbe Million Euro an öffentlichen Fördermitteln abgerufen werden können. Ein weiterer Vorteil wäre, dass dann die Turnhalle auch für Vereine erhalten werden könnte. Ohne diesen Umzug des städtischen Kindergartens müsse die Turnhalle schließen.

Nach Aussagen der Leiterin des Aue-Kindergartens, Frauke Scholz, befürwortet auch die Belegschaft den Umzug, da sich die Räume in der ehemaligen Grundschule Barbis gut als Kindertagesstätte eigneten.

 

Bartolfelde: „Erweiterung erscheint unumgänglich“

Die Erweiterung der evangelischen Kindertagesstätte in Bartolfelde um eine Krippengruppe befürwortet die SPD ebenfalls. Hier haben die Vorstands- und Fraktionsmitglieder feststellen müssen, dass eine Erweiterung unumgänglich erscheine. Die bisherigen Räumlichkeiten seien zu klein und erschwerten die Arbeit, stellte Speit fest.

Die Kosten für diesen Anbau betragen rund 58.000 Euro, wobei die Stadt durch den Förderbeitrag nur einen Eigenanteil in Höhe von rund 4.700 Euro zu stemmen hätte. Zudem würden Reparaturarbeiten in Höhe von rund 40.000 Euro am Gebäude durchgeführt, die bereits im Haushalt veranschlagt sind. Die Nachfrage nach Krippenplätzen ist in Bartolfelde laut der Leiterin Anett Leuning sehr groß, da immer mehr Eltern ihre Kinder zur Betreuung in die Krippe geben, berichtete Speit.

 

Alle vier Einrichtungen zukunftssicher aufstellen

Für die kirchliche Kindertagesstätte in Barbis und die der Arbeiterwohlfahrt im Kupferroser Weg in der Kernstadt wurden in den vergangenen Jahren bereits erhebliche Investitionen getätigt, es wurden schon Krippenräume angebaut. Auch in diesen Kitas gebe es zwar noch zahlreiche Wünsche, diese müssten aber im Rahmen der geplanten Maßnahmen zurückgestellt werden, sind sich Vorstand und Fraktion der SPD einig, unterstreicht Fraktionsvorsitzender Holger Thiesmeyer. Zunächst sollten die beiden anderen Einrichtungen auf ähnlich guten Standard gebracht werden. Die Partei hofft, dass die vier Einrichtungen dann für die nächsten Jahre zukunftssicher aufgestellt sind.


.................................................................................................................................................

Bild der Woche