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Dienstag, 20. Oktober 2026
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Geschrieben von Karl Heinz Bleß am 01. Juni 2016.
Politik

Gespräche bei gutem Essen

SPD will weiter mit Bürgerinnen und Bürgern im Gespräch bleiben

Uwe Speit gibt eine politische Einführung in den Abend. Im Hintergrund einer der Tische mit Mitgliedern und Gästen.
Uwe Speit gibt eine politische Einführung in den Abend. Im Hintergrund einer der Tische mit Mitgliedern und Gästen.
SPD-Ortsvereinsvorsitzender Uwe Speit.
SPD-Ortsvereinsvorsitzender Uwe Speit.

Erneut hatte die SPD Bad Lauterberg kürzlich Gäste zum Essen eingeladen, um ihre Einschätzung zu aktuellen politischen Themen zu hören und um Entscheidungen des Rates zu erläutern. Und es ging um das persönliche Kennenlernen. Die Gäste sollten einmal die Gelegenheit haben, Ratsmitglieder oder den Bürgermeister persönlich kennenzulernen.

Zu Beginn des Abends (25.05.2016) machte Ortsvereinsvorsitzender Uwe Speit noch einmal deutlich, wie wichtig für die Stadt der Zukunftsvertrag mit dem Landkreis und dem Land Niedersachsen sei. Großen Anteil daran, dass der Zukunftsvertrag zustande gekommen sei, habe Bürgermeister Dr. Thomas Gans. „Das war die Wende!“, sagte Speit.

 

„Auch Ortsteile profitieren von Investitionen“

Die Zahlen sprächen eine eindeutige Sprache. Noch 2011 hatte die Stadt Bad Lauterberg so viele Schulden, dass sie für Investitionen nur rund 250.000 Euro im gesamten Jahr ausgeben durfte. Jetzt, nach der Entschuldungshilfe, wird die Stadt innerhalb weniger Jahre 5,7 Millionen Euro investieren, davon 1,6 Millionen Euro nur für die Ortsteile. Bei den anderen Investitionen profitierten die Ortsteile in der Regel ebenfalls.

So musste außerplanmäßig eine Drehleiter für die Feuerwehr angeschafft werden, außerdem haben die Wehren drei neue Fahrzeuge bekommen im Wert von jeweils 150.000 Euro. Demnächst bekommen die Wehren in Bartolfelde und Osterhagen ein ganz neues gemeinsames Feuerwehrhaus, das den Bedürfnissen der nächsten Jahre und Jahrzehnte mehr als genügen dürfte.

Auch wenn die Schließung von Schulen die öffentliche Diskussion bestimme, werde oft übersehen, dass die Stadt Bad Lauterberg bald eine Grundschule mit bester Ausstattung bekomme. Das werde eine Vorzeigeschule werden mit viel Platz, mit eigener Sporthalle, die trockenen Fußes zu erreichen sei und mit einer neuen Mensa. Selbst für die Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit Einschränkungen werde es ausreichend Platz geben.

Ebenfalls nicht zu unterschätzen sei, dass in das Gebäude der Lutterbergschule das Job-Center des Landkreises einziehen werde, das für den gesamten Südharz zuständig sei. Dadurch hätten Ratsuchende aus den Bereichen Bad Sachsa bis Zorge deutlich kürzere Anreisezeiten. Außerdem würden zahlreiche Arbeitsplätze in der Stadt neu entstehen.

 

„Neuanfang zeigt erste Erfolge“

Insgesamt, schloss Uwe Speit, sei der politische Stillstand der Stadt einer neuen Dynamik gewichen. Zum Glück heiße es nicht mehr: „Weiter so!“ Der Neuanfang sei nicht nur gemacht, sondern zeige auch schon erste Erfolge.

Während des Essens spielten weitere Themen eine Rolle. So waren viele Gäste wie auch Parteimitglieder begeistert über die Euphorie bei der Abstimmung über den Traumspielplatz, bedauerten zugleich aber auch, dass Bad Lauterberg nicht den ersten Platz gewonnen hatte. Thomas Gans erzählte, dass erst nach der Abstimmung die genauen Modalitäten bekannt wurden, durch die sich das Engagement aus Bad Lauterberg nicht wie erhofft positiv auswirkte. So soll je Internetanschluss nur alle 20 Sekunden eine Stimme gezählt worden sein. Alle Voten in der Zwischenzeit seien „unter den Tisch gefallen“.


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