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Montag, 20. Mai 2024
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Geschrieben von Karl Heinz Bleß am 07. November 2016.
Politik

Grundschul-Umbau: SPD will unabhängiges Gutachten

Vor einer sachlichen Aufklärung helfen Rücktrittsforderungen oder Schuldzuweisungen nicht weiter, findet die Partei des Bürgermeisters

Baustelle im laufenden Schulbetrieb: Beim Um- und Neubau der Grundschule am Hausberg läuft so einiges schief. (Foto: Boris Janssen)
Baustelle im laufenden Schulbetrieb: Beim Um- und Neubau der Grundschule am Hausberg läuft so einiges schief. (Foto: Boris Janssen)

Wegen der Kostensteigerungen und unfertigen Arbeiten an der Hausbergschule sind Schuldzuweisungen und gar Rücktrittsforderungen aus Sicht der SPD wenig hilfreich. Wie Fraktionsvorsitzender Holger Thiesmeyer sagte, sollte sich die Diskussion auf die Sache konzentrieren. „Da helfen Gerüchte und Wissen vom Hörensagen nicht weiter.“

Dass die Brandmeldeanlage noch nicht so funktioniere wie geplant, sei zwar sehr ärgerlich, aber kein Grund zur Panikmache, sagte SPD-Mitglied Carsten Fiedler. Er kenne nur eine Schule im weiten Umkreis, bei der die Brandmeldeanlage direkt mit der Feuerwehr verbunden sei, wie es bei der Hausbergschule vorgesehen sei. Dass die Anlage nicht nur bei Feuer Alarm schlage, sondern automatisch die Feuerwehr alarmiere, sei für Schulen technisches Neuland.

Bei der Begehung hatte Bauamtsleiterin Annette Gödecke eine lange Liste von Mängeln notiert, die noch abgestellt werden müssen. „Dabei waren viele Kleinigkeiten, die man innerhalb eines Tages beseitigen kann“, erklärte SPD-Vorsitzender Uwe Speit, der wie Thiesmeyer ebenfalls an der Begehung teilgenommen hatte. Allerdings gebe es auch einige größere Nacharbeiten, stellte er klar.

 

Verwaltung zu sehr zusammengestrichen?

Wie es zu den Mehrkosten kommen konnte und wer dafür im Einzelnen verantwortlich ist, will die SPD „lückenlos“ von einem unabhängigen Gutachter klären lassen. Es gehe vor allem darum, aus den Fehlern zu lernen und die Abläufe sowie das Controlling zu optimieren, sagte Thiesmeyer. Dann werde sich auch herausstellen, ob weitere Konsequenzen nötig seien.

Uwe Speit gab zusätzlich zu bedenken, dass der Rat in seiner Euphorie über die zahlreichen Neu- und Umbauten wie Hausberg- und Lutterbergschule sowie Umbau des Rathauses die Belastung für die Verwaltung unterschätzt habe. „Wir haben als Rat in den vergangenen Jahren die Stellen im Rathaus zusammengestrichen. Allein in den vergangenen fünf Jahren sind acht Stellen weggefallen, obwohl es deutlich mehr Arbeit gab. Da sollten sich die Ratsmitglieder aller Parteien, die diese Entscheidung getroffen haben, auch mal an die eigene Nase fassen.“

Auch die Auswahl des ortsansässigen Architekten sei ausdrücklicher Wunsch aus Reihen der CDU gewesen. Die Verwaltung habe ein anderes Büro aus Göttingen vorgeschlagen. Ob damit alles anders verlaufen wäre, könne man nicht einfach aus dem Bauch heraus entscheiden. Auch da sollte man erst das unabhängige Gutachten abwarten.


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