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Donnerstag, 13. Juni 2024
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Geschrieben von PM GEW Bad Lauterberg / Boris Janssen am 07. September 2018.
Politik

Landkreis will Räume für KGS anmieten

Kreisrat erläutert Schulausschuss, was gegen die Raumnot getan werden soll

Derzeit wird die KGS Bad Lauterberg energetisch saniert. Schon beim Bau vor 45 Jahren war eine mögliche Aufstockung des Klassentraktes eingeplant worden – sie wird wohl weiterhin nicht so schnell Realität werden.
Derzeit wird die KGS Bad Lauterberg energetisch saniert. Schon beim Bau vor 45 Jahren war eine mögliche Aufstockung des Klassentraktes eingeplant worden – sie wird wohl weiterhin nicht so schnell Realität werden.

Unter anderem um die räumliche Enge an der KGS Bad Lauterberg ist es in der jüngsten Sitzung des Kreisschulausschusses (31.08.2018) gegangen. Dabei wurde deutlich, dass der Landkreis derzeit darüber nachdenkt, für die seit Einführung der Oberstufe bei Eltern und Schülern immer beliebter werdende Gesamtschule ehemalige, derzeit ungenutzte Schulräume anzumieten. Seit Schuljahresbeginn besuchen etwa 840 Schülerinnen und Schüler die KGS, spätestens wenn durch die Rückkehr zum G9 im Schuljahr 2020/21 zum ersten Mal ein 13. Jahrgang an der Schule unterrichtet wird, rechnen Schulleitung wie Kreisverwaltung mit Schülerzahlen jenseits der 900.

Auf ein Ersuchen der GEW Bad Lauterberg, die in der Vergangenheit eindringlich vor der Entwidmung von Schulräumen, konkret der 2014 geschlossenen Förderschule „Lutterbergschule“, gewarnt hatte, weil diese absehbar für die KGS benötigt würden, hakte der Vertreter der allgemein bildenden Schulen des Landkreises Göttingen, Thomas Dornhoff, im Kreisschulausschuss nach. Er fragte, wie Aussagen von Kreisrat Marcel Riethig bei einem Pressetermin im August zu verstehen seien und welche Ausgliederungen aus der KGS angesichts der räumlichen Enge geplant seien.

Riethig hatte bei dem Termin gesagt: „Die Aufstockung des KGS-Gebäudes ist nicht undenkbar, aber im Augenblick unwahrscheinlich.“ Als Grund nannte er dringend nötige Investitionen auch an anderen Schulen („Um den Brandschutz kommen wir nicht herum.“) und zur Verfügung stehende Schulräume in der Nähe der KGS, die als Zweig- oder Außenstelle genutzt werden könnten.

 

„Problem, das wir lösen müssen, ohne die Mittel zu haben“

In seiner Antwort teilte Kreisrat Riethig nun dem Schulausschuss mit, dass aufgrund der damaligen Versicherung der Schule bei Einführung der Oberstufe, neue Räume seien nicht notwendig, formal an der KGS keine räumliche Erweiterung erforderlich sei. Allerdings rufe die Rückkehr zu G9 einen neuen Bedarf hervor. Auch habe „man sich wohl von vornherein in die Tasche gelogen“. Letztlich sei Riethig zufolge aber entscheidend, dass „ein Problem vorliegt, das wir lösen müssen, ohne die Mittel zu haben“.

Zwei Optionen bestünden: zum einen ein Aufbau auf dem KGS-Gebäude in einem Kostenrahmen von 2,5 Millionen Euro. Da diese Option nur bei einem Investitionsstopp finanziert werden könnte, der andere Schulstandorte beträfe, sei dies kein gangbarer Weg. Zum zweiten werde jetzt konkret erwogen, Räume in der Nähe der KGS anzumieten, die bereits in der Vergangenheit für Unterrichtszwecke eingesetzt worden seien und dafür immer noch zur Verfügung stünden. Er wollte an dieser Stelle noch nicht konkret werden, sagte aber, dass aktuelle Gespräche stattfänden und bald eine Mitteilung erfolge.


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