Geschrieben von Peter Bischof am 17. Januar 2019.
Bis zu 340.000 Euro für Bushaltestelle
Landtagsabgeordneter Karl Heinz Hausmann: Herzberg erhält bis zu 65 Prozent der Baukosten als Fördersumme vom Land





Die Stadt Herzberg erhält bis zu 340.000 Euro als Zuschuss für den Neubau der Haltestelle vor dem Finanzamt an der Bundesstraße 243. „Herzberg profitiert damit als einzige Kommune im Altkreis Osterode von den Fördermitteln in Höhe von 96,6 Millionen Euro, die das Land in diesem Jahr für Investitionen in den ÖPNV bereitstellt“, freut sich SPD-Landtagsabgeordneter Karl Heinz Hausmann. „Damit erhöhen wir die Gesamtfördersumme für den ÖPNV in Niedersachsen im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent. Das zeigt: Der Ausbau des ÖPNV genießt bei der SPD-geführten Landesregierung eine hohe Priorität. Unser Anspruch ist es, die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land zu verbessern, sei es im ländlichen Raum oder in den Ballungszentren.“
Zu den im Rahmen des Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (NGVFG) geförderten Projekten gehören neben 77 straßengebundenen ÖPNV-Projekten wie beispielsweise Park&Ride- und Bike&Ride-Anlagen auch 864 Bushaltestellen sowie fünf Projekte im Schienenpersonennahverkehr.
Gefahrenstelle entschärfen
Für die Verlegung der Haltestelle sind von der Stadt Herzberg Kosten in Höhe von 530.000 Euro veranschlagt. Die neue Haltestelle soll zwischen der Jet-Tankstelle und der Sieberbrücke entstehen. Mit dem Neubau wird eine Gefahrenstelle entschärft. Wenn an der alten Haltestelle vor dem Finanzamt zwei Busse parken, ragt das Heck des zweiten Busses bereits in die vierspurige Bundesstraße 243 hinein. Im Zuge des Neubaus wird die Stadt Ausweichflächen für die der neuen Haltestelle zum Opfer fallenden Parkplätze vor dem Ärztehaus zur Verfügung stellen. Mit der Fertigstellung der Maßnahme rechnet die Stadt Herzberg bis Mitte kommenden Jahres (2020).
Der Busbahnhof auf der Seite des Rewe-Supermarktes ist von den Baumaßnahmen nicht betroffen und bleibt erhalten.