Geschrieben von Boris Janssen am 24. Juni 2014.
17-Jähriger ohne Führerschein setzt Auto bei Flucht in Garten
Nachdem sich bereits am Sonntag ein automobiler Jungspund unrühmlich hervorgetan hatte, indem er mit 1,2 Promille einen Unfall baute, hat die Osteroder Polizei schon am frühen Dienstag (24.06.2014) den Nächsten erwischt, der wohl noch nicht so ganz reif für eine Fahrerlaubnis ist. Naja, dieser zweite junge Mann hatte auch erst gar keine.
Aber der Reihe nach: Eigentlich wollte die Polizei in der Kreisstadt Viertel vor eins nur eine Verkehrskontrolle im Steilen Ackerweg vornehmen, da beschleunigte plötzlich der auserwählte Wagen und flüchtete in die Lindenstraße. Das anschließende Rechtsabbiegen in den Memeler Weg gelang dem Fahrer dann nicht mehr so recht – sein Opel kam nach links von der Fahrbahn ab, überfuhr den dort verlaufenden Gehweg und kollidierte mit einem gemauerten Zaunpfosten und dem Metallrohr eines Verkehrszeichens. Nachdem das leidgeprüfte Auto auch noch einen Maschendrahtzaun durchbrochen hatte, kam es schließlich in einem Garten zum Stehen.
Praktisch, dass die Beamten da gleich zur Unfallaufnahme vor Ort waren. Und der Grund der Flucht offenbarte sich bei dieser Gelegenheit auch umgehend: Der junge Fahrer war erst 17, nicht im Besitz eines Führerscheins und außerdem ohne Erlaubnis des Halters mit dem Auto unterwegs. Letzterer dürfte sich besonders über den Sachschaden in Höhe von 3.700 Euro freuen.