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Geschrieben von Boris Janssen am 24. April 2016.
Polizeimeldungen

Von wegen: Polizei verhindert Müllverbrennung

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Auch wenn man eine hübsche Brenntonne hat, heißt das noch lange nicht, dass man darin auch alles verbrennen darf. Das hat am Samstagnachmittag (23.04.2016) eine Barbiserin gelernt, die jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen einer Umweltstraftat am Hals hat.

Die Frau hatte ihren Holzabfall gesammelt und diesen dann in einer eigens dafür präparierten Metalltonne, eben einer sogenannten Brenntonne, verbrannt. Durch die Qualmwolke über der Schützenstraße aufmerksam gewordene Mitbürger setzten davon die Polizei Bad Lauterberg in Kenntnis. Die fuhr dann gleich mal „zum Vorfallsort und untersagte das Verbrennen“, so die Meldung. Das Feuer musste die verhinderte Entsorgerin sofort löschen.

Bei der Spurensuche stellten die Beamten fest, dass es sich bei dem Holzabfall um Bau- und Schalholz handelte, welches auch noch lackiert war. Die ganze Aktion wurde also für die Brennmeisterin ein Schuss in den Ofen: erst ein Ermittlungsverfahren am Hacken – und nun muss sie ihren Abfall doch noch ganz normal abfahren lassen.


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