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Geschrieben von PM am 29. Januar 2017.
Polizeimeldungen

34-Jährige in Feldmark bei Hattorf erfroren

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In der Feldmark an der Oder zwischen der B 27 und Hattorf ist eine 34-jährige Frau erfroren. Eine Autofahrerin fand die Leiche am Samstag (28.01.2017) gegen 10.10 Uhr am verschneiten Radweg etwa 700 Meter entfernt vom Campingplatz Oderbrücke in Richtung Hattorf. Wie sich im Laufe der Ermittlungen herausstellte, handelt es sich bei der Verstorbenen um eine 34 Jahre alte Frau aus Gieboldehausen. Sie war am Freitag gegen 15.30 Uhr von Gieboldehausen aus zu einem längeren Spaziergang mit unbekanntem Ziel aufgebrochen und nicht wieder heimgekehrt.

Der ungewöhnliche Todesfall veranlasste die Ermittler der Kripo aus Osterode und Northeim zu umfangreichen Maßnahmen am Auffindeort. Ein Gewaltverbrechen konnte zu diesem Zeitpunkt nicht zweifelsfrei ausgeschlossen werden. Dementsprechend wurde der Fundort kriminaltechnisch aufgenommen. Zur Begutachtung der Leiche war ein Gerichtsmediziner vor Ort. Von einem Polizeihubschrauber aus wurden detaillierte Luftbilder der umgebenden Feldmark aufgenommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen ordnete ein Richter des Göttinger Amtsgerichts die Obduktion der Verstorbenen an. Diese Untersuchung fand am Sonntagvormittag (29.01.2017) in der Göttinger Rechtsmedizin statt.

Bei der Obduktion haben sich keine Hinweise auf ein Einwirken dritter Personen ergeben. Gestorben ist die 34-Jährige bei eisigen Temperaturen an Unterkühlung. Sowohl der Gerichtsmediziner als auch die Ermittler der Osteroder Polizei schließen nach den gründlich recherchierten Fakten ein Gewaltverbrechen aus.


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