Geschrieben von PM Universitätsmedizin Göttingen am 04. Mai 2019
Kuscheltier krank? An der Göttinger Uniklinik wird geholfen
Teddy-Docs helfen wieder am 07. und 08. Mai - und bringen Kindern das Krankenhaus näher
Beste Heilungschancen für kranke Plüschtiere: Das Göttinger Teddybär Krankenhaus öffnet wieder seine Türen in der Osthalle des Universitätsklinikums. Am Dienstag, 7. Mai 2019, und Mittwoch, 8. Mai 2019, in der Zeit von 8:00 bis 17:00 Uhr untersuchen und behandeln Medizin- und Zahnmedizinstudierende der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) alle kranken Kuscheltiere und Puppen. Auch dieses Jahr helfen wieder, wie in einem richtigen Universitätsklinikum, Spezialisten aller Fachrichtungen. Gebrochene Flossen, verschluckte Löffel oder eingerissene Tatzen werden erfolgreich kuriert. Modernste Methoden der Diagnostik unterstützen bei der Behandlung: ein „Röntgenapparat“, und – neu dabei – ein Hochleistungsgerät der High-Tech Medizin: ein Magnetresonanztomograph oder sogenanntes MRT. In dieser „Röhre“ können Bilder gemacht werden, mit denen die Teddy-Docs präzise Diagnosen erstel-len können. Vorteile und Möglichkeiten des Impfens werden von den Studierenden auf spielerische Weise vorgestellt.
Kinder aus Göttingen und der Region, die Not mit ihren Herzensfreunden haben oder einfach mal ein Krankenhaus richtig kennenlernen wollen, sind herzlich eingeladen. Im letzten Jahr herrschte großer Andrang: Rund 650 Kuscheltiereltern nutzten die Gelegenheit, ihre engen Freunde untersuchen und behandeln zu lassen.
In der Zeit von 09:00 bis 15:00 Uhr steht das Team des Rettungshubschraubers „Christoph 44“ für die Teddy-, Puppen- und Kuscheltiereltern bereit. Wenn er nicht gerade im Einsatz ist, machen die Medizinstudierenden für die Kinder kurze, begleitete Führungen zum Rettungshubschrauber. Vor dem Osteingang des Universitätsklinikums steht zudem ein Rettungswagen der Johanniter, den die Kinder von innen besichtigen können und der ihnen erklärt wird.
Das „Teddybär Krankenhaus“ ist ein Projekt der Medizinstudierenden an der UMG. Sie wollen den Kindern auf diese Weise den Umgang mit Krankheit und den Kontakt mit Ärzten spielerisch näher bringen und erleichtern. Wie in einem echten Krankenhaus wird geröntgt und operiert, eine Apotheke versorgt alle Patienten mit der nötigen Arznei. „Diese Aktion macht uns immer viel Spaß! Die Kinder und die Teddybärärztinnen und -ärzte sind sehr konzentriert bei der Sache“, sagt Nele Dörje, Mitorganisatorin des Teddybär Krankenhauses. Schirmherr des Projekts ist Prof. Dr. Thomas Paul, Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin der UMG.

