Geschrieben von Boris Janssen am 16. September 2013
Explosion in Wieda: Vater unter Tatverdacht
Staatsanwaltschaft vermutet Familientragödie – Haftbefehl gegen 32-Jährigen – Junge schwebt weiter in Lebensgefahr
Bei der Wohnhausexplosion in Wieda geht die Staatsanwaltschaft Göttingen inzwischen von einer Familientragödie aus. Es gebe Hinweise darauf, dass der Vater die Gasexplosion vorsätzlich verursacht habe und damit sich und seine beiden Kinder töten wollte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde am Montag (16.09.2013) Haftbefehl gegen den 32-Jährigen erlassen, sie ermittelt wegen eines Tötungsdeliktes. Der schwer verletzte Mann konnte noch nicht vernommen werden, allerdings soll er einen Abschiedsbrief hinterlassen haben.
Am Sonntagmorgen (15.09.2013) hatten die Explosion und das anschließende Feuer das Einfamilienhaus in Wieda völlig zerstört. Die dreijährige Tochter kam ums Leben, der sechsjährige Sohn schwebt noch immer in Lebensgefahr. Die 30-jährige Mutter war zum Unglückszeitpunkt nicht zu Hause.