Geschrieben von PM EIN HARZ GmbH am 06. Oktober 2020
Fortschritte beim E-Car-Sharing, erfolgreiches Gutscheinportal
LED-Videowände und einheitliche Behördennummer mussten verworfen werden



Die länderübergreifende EIN HARZ-Initiative vermeldete bei der jüngsten Beiratssitzung in Hahnenklee Fortschritte bei ihren Projekten. "Unser E-CarSharing-Projekt nimmt Fahrt auf", so berichtet Frank Uhlenhaut, Geschäftsführer der EIN HARZ GmbH. Der Abschlussbericht zeige eindrucksvoll die Machbarkeit auf und die Rückmeldungen von Seiten der beteiligten Kommunen, einiger Energieversorger und dem Hotelgewerbe waren vielversprechend. Aufgrund dessen wolle man sich an die Ausarbeitung eines Kooperationsvertrages, eines tragfähigen Tarifmodells und eines Marketingkonzeptes machen. Und die EIN HARZ GmbH lädt alle Interessierten ein, mit ihr über eine Kooperation zu sprechen. Ziel ist es, bis Frühjahr 2021 möglichst 20 Kooperationspartner für dieses imageträchtige Mobilitätsprojekt zu gewinnen, so berichtet Uhlenhaut.
Digitales Gutschein-Portal
Das digitale Gutschein-Portal ist ein Erfolg: Über 180 Betriebe profitierten bereits während des Lockdowns von unserem Gutschein-Portal. Über 17.000,-€ Umsatz generierte die Initiative für den Einzelhandel und die Gastronomie. Aufgrund dieses Achtungserfolges und eines überzeugenden Systems von der Zymyle GmbH will die EIN HARZ Gmbh dieses Projekt fortsetzen. Demnächst wolle man mit allen Harzer Kommunen in Kontakt treten, um die weiteren Schritte für das harzweites Engagement für unsere Innenstädte in die Wege zu leiten.
Resolution zum „Deutschland-Takt“
Engagierte Diskussionen gab es in der Beiratssitzung zum Entwurf für eine Resolution zum sogenannten „Deutschland-Takt“. Dabei unterstrichen alle Redner die enorme Wichtigkeit, dass sich die Harzer zu den Plänen zum Schienenpersonenverkehr des Bundesverkehrsministeriums äußern. Der Harz werde dabei nicht ausreichend berücksichtigt. Der vom Arbeitskreis Verkehr und Infrastruktur erarbeitete Entwurf wird in den nächsten Wochen weiter diskutiert und ergänzt.
Forum zur Mobilfunkerreichbarkeit im Harz
Der Arbeitskreis Wirtschaft hat sich mit den „Download-Geschwindigkeiten“ und der Mobilfunkerreichbarkeit im Harz beschäftigt. Die Mitglieder sind zu dem Ergebnis gelangt, dass im Bezug auf die „Download-Geschwindigkeiten“ einiges passiert ist und die wenigen weißen Flecken bereits im Fokus der Landkreise stehen, so dass hierzu keine neuen Initiativen zu ergreifen wären. Anders sieht es bei der Mobilfunkerreichbarkeit aus. Der Beirat kam überein, eine Informationsveranstaltung mit den drei großen Netzbetreibern organisierten zu wollen. Möglichst gemeinsam mit dem Breitbandzentrum in Niedersachsen und den Digitalagenturen in Thüringen und Sachsen-Anhalt sollen bei dieser Veranstaltung die Netzbetreiber ihre Ausbaupläne und deren Zeitfenster darlegen.
LED-Videodisplaywände und die Behördennummer 115 werden verworfen
Sie sollten den Harzern den Harz und dessen Vielfalt näherbringen: die von der EIN HARZ vorgesehenen LED-Videodisplaywände in den Harzer Städten lassen sich leider nicht realisieren. Es konnten keinen genehmigungsfähigen Standort in den zunächst sechs angedachten Städten gefunden werden. Auch die gemeinsame Einführung der Behördennummer 115 und die damit einhergehende Machbarkeitsstudie ist nicht durchführbar; es gibt keine Fördermittel für die Erstellung dieser Studie.
Aus der Runde wurde Landrat Martin Skiebe (Landkreis Harz) vom Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Oliver Junk verabschiedet. Herr Skiebe hat sich als Vorsitzender des Regionalverbandes Harz sehr stark für die GmbH-Gründung eingesetzt und ist in dieser Eigenschaft auch Mitglied des Aufsichtsrates der EIN HARZ GmbH. Herr Skiebe scheidet Ende Oktober 2020 aus seinem Amt aus.