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Geschrieben von PM Landkreis Göttingen / Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge am 29. Oktober 2020
Region

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bittet um Spenden

Aufgrund der Corona-Pandemie fällt die Haus- und Straßensammlung aus

Einbettung deutscher Kriegstoter auf dem Waldfriedhof in Halbe 2015 (Foto: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.)
Einbettung deutscher Kriegstoter auf dem Waldfriedhof in Halbe 2015 (Foto: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.)

Seit über 100 Jahren werden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Spenden gesammelt. In vielen Ortschaften sind Sammlerinnen und Sammler im Einsatz, die an den Haustüren um einen Geldbetrag für die Arbeit des Verbands bitten. Die Corona-Pandemie und die steigende Zahl von Neuinfektionen lassen dies aktuell aber nicht, beziehungsweise nicht an allen Orten zu.
Daher bitten die Kreisverbände Göttingen-Stadt und Göttingen-Land des Volksbundes darum, auf anderem Wege zu spenden. Denkbar sind Überweisungen oder die Nutzung der digitalen Spendendose auf der Homepage des Vereins. Eine weitere Idee wäre, dass Geschäftsleute oder Institutionen Sammeldosen in ihren Räumlichkeiten aufstellen. Landrat Bernhard Reuter, Vorsitzender des Kreisverbandes Göttingen-Land, bekräftigt: „Die wichtige Friedensarbeit des Volksbundes muss gerade auch in Corona-Zeiten weitergehen.“ Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, Vorsitzender des  Kreisverbandes  Göttingen-Stadt, ergänzt: „Wir unterstützen den Aufruf gerne, alternative Wege zu nutzen und so die Arbeit des Volksbundes zu unterstützen.“

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist auf die Spenden angewiesen, um Gräber von deutschen Kriegstoten im Ausland zu pflegen und weiterhin nach bislang vermissten Menschen zu suchen. Zudem pflegt der Verein das Gedenken an die Toten von Krieg und Gewaltherrschaft, etwa zum Volkstrauertag. Besonderer Wert wird auf die Arbeit mit jungen Menschen gelegt. „Sie beschäftigen sich mit den Lebensgeschichten derjenigen, die auf Kriegsgräberstätten im In- und Ausland beerdigt sind. Das führt zu einer Auseinandersetzung rund um die Themen Krieg und Frieden, Demokratie und Ausgrenzung, die den Geschichts- und Politikunterricht hinausreicht ergänzt“, sagt Michael Gandt, Bezirksgeschäftsführer des Volksbundes.

Spenden für die Kriegsgräberfürsorge können auf das Konto des Volksbundes mit der IBAN DE72 2505 0000 0000 5574 21 überwiesen werden, gerne mit dem Namen des Landkreises oder der Gemeinde im Verwendungszweck. Zudem steht unter www.volksbund.de eine digitale Spendendose zur Verfügung.


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