Geschrieben von PM Grenzlandmuseum Eichsfeld am 10. November 2020
Museumsjubiläum wird im Frühjahr 2021 nachgeholt
Aktuelle Corona-Regelungen im Grenzlandmuseum Eichsfeld
Auch das Grenzlandmuseum Eichsfeld wird wie alle Kultureinrichtungen bis voraussichtlich Ende November für den Publikumsverkehr geschlossen, um die Verbreitung von Covid-19 zu verlangsamen. Der 6 km lange Grenzlandweg mit original erhaltenen Grenzanlagen ist jedoch frei zugänglich und kann unter Einhaltung der geltenden Kontaktbeschränkungen weiterhin besucht werden.
Die für den November geplanten Veranstaltungen können ebenfalls nicht stattfinden und werden nachgeholt. Das betrifft die Abendveranstaltung am 25. November mit dem Journalisten, Bürgerrechtler und Beauftragten für die Stasiunterlagen, Roland Jahn.
Vor 25 Jahren, am 11. November 1995, wurde das Grenzlandmuseum Eichsfeld eröffnet. Horst Dornieden, Vorsitzender des Trägervereins, fasst den Beginn der Museumsarbeit zusammen: „Für uns war der Erhalt der Gebäude am authentischen Ort, aber auch der Erhalt eines Teils der Grenzanlagen am heutigen Grenzlandweg ganz wichtig. Die große Anzahl an Interessierten direkt zur Museumseröffnung haben wir als Bestätigung für den intensiven Einsatz zur Einrichtung des Museums verstanden.“
Gerade mit Blick auf nachkommende Generationen ist für Horst Dornieden Geschichtsvermittlung in dieser Form am historischen Ort unverzichtbar. „Sie ist ein wichtiger Beitrag, um unsere freiheitliche Demokratie zu stärken. Darüber hinaus erinnern wir ausgehend vom geteilten Eichsfeld an die Friedliche Revolution und das große Glück der Deutschen Einheit“, so Horst Dornieden.
Über die Region hinaus wurde die Eröffnung von riesigem Interesse begleitet. Bis heute haben mehr als 1.400.000 Gäste die vielfältigen Angebote des Grenzlandmuseums Eichsfeld genutzt.
Einige neue Angebote werden zur Zeit vorbereitet. Sobald die Corona-Situtation es zulässt, werden sie der Öffentlichkeit vorgestellt. Dazu gehört die Sonderausstellung „30 Jahre – 30 Lieben“, in der deutsch-deutsche Liebes- und Lebensgeschichten präsentiert werden, die es ohne die deutsche Einheit nicht geben würde.
