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Donnerstag, 16. Juli 2026
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Geschrieben von PM Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz am 13. Juli 2021
Region

Geführte E-Bike-Touren am Zisterzienserkloster Walkenried

Nachhaltige Wasserwirtschaft erleben: Unter-Tage-Führungen am Rammelsberg

E-Bike Tour. Foto: A. Behnk
E-Bike Tour. Foto: A. Behnk
Führung durch die Oberharzer Wasserwirtschaft. Foto: Hansjörg Hoerseljau
Führung durch die Oberharzer Wasserwirtschaft. Foto: Hansjörg Hoerseljau

Die Welterbe-Stätten haben sich dem Motto "Welterbe nachhaltig gestalten" verschrieben. Nachhaltigkeit in der Praxis können Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch in diesem Monat bei den geführten E-Bike-Touren des ZisterzienserMuseums Kloster Walkenried erleben. Die Zisterziensermönche des 1129 gegründeten Klosters Walkenried legten in unmittelbarer Nähe zum Kloster zahlreiche Teiche für die Fischzucht an. Die in Karst, Wälder und Wiesen eingebettete Walkenrieder Teichlandschaft ist heute ein idyllisches Naturschutz- und Naherholungsgebiet und gleichzeitig ein bedeutendes Technikdenkmal des Mittelalters.
Auf einer ca. 7 km langen E-Bike-Tour können die Gäste unter fachkundiger Leitung mehr über das wassertechnische Know-how der Mönche erfahren und gleichzeitig den Zauber und die Artenvielfalt einer einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft erleben.

(Termine: 17. und 24. Juli sowie 14., 15., 21. und 22. August, jeweils 10.30 bis 12.00 Uhr; Kosten: 19,50 € /17,50 € ermäßigt (ohne Museumseintritt und E-Bike/Helm); Anmeldung erforderlich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bzw. Tel. 05525-9599064)

Unter-Tage-Führung am Rammelsberg

Bei einer Führung unter Tage durch den Roeder-Stollen am Weltkulturerbe Rammelsberg lässt sich ein beeindruckendes Beispiel für Nachhaltigkeit täglich erleben. Dem Bergbau stand als einziger Energieträger über Jahrhunderte nur eine Quelle zur Verfügung: das Wasser. Es diente der Erzförderung und trieb die Pumpen an. Der Herzberger Teich als Speicher und die untertägigen Wasserräder geben auch in der Gegenwart ein beeindruckendes Zeugnis, der ausschließlich auf Wasserkraft basierenden Energienutzung im Bergbau, die erst zu Beginn des 20. Jahrhundert am Rammelsberg ihr Ende fand. Für die Bergleute in alten Zeiten war es die pure Notwendigkeit, die zum Gebrauch des Wassers veranlasste – aus heutiger Sicht könnte man dies als nachhaltige Energieerzeugung definieren, auch wenn dies nie die Absicht der Bergleute war.

(Treffpunkt: Museumskasse Weltkulturerbe Rammelsberg; Start: täglich zu jeder vollen Stunde zwischen 10 und 16 Uhr; Dauer: 1 ¼ Std.)

Auch die Oberharzer Wasserwirtschaft diente der Erzeugung von Wasserkraft für den Bergbau und kann als Beispiel nachhaltiger Energieerzeugung begriffen werden. Malerisch in den Oberharz eingebettet, lässt sie sich in der zweiten Jahreshälfte bei über 40 Touren erleben, die über das Oberharzer Bergwerksmuseum (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bzw. Tel. 05323-98950) gebucht werden können.


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