Geschrieben von PM am 21. Oktober 2021
Waldarbeiter verunglückt schwer zwischen Barbis und Großem Knollen
Komplizierter Einsatz am Mittwochnachmittag



Die Serie schwerer Unfälle in den Südharzer Wäldern reißt nicht ab. Am Mittwochnachmittag verunfallte zwischen Barbis und dem Großen Knollen ein Forstarbeiter schwer. Ein Rettungswagen und das Notarzt-Einsatz-Fahrzeug vom ASB aus Barbis wurden am Notfall-Treffpunkt der Forst OHA 232 am Andreasbachtal von einem Forstwirt abgeholt und 7 km weit in den Wald an die Einsatzstelle gelotst. Für die nachrückende Feuerwehr Bad Lauterberg wurden an den Wegegabelungen Markierungen aufgesprüht.
Drei Forstwirte befreiten den Schwerverletzten und leisteten Erste Hilfe, bis Rettungsdienst und Notarzt im Steilhang die Versorgung übernahmen. Die Feuerwehr assistierte hierbei und bereitete die Schleifkorbtrage vor. Aufgrund der Schwere der Verletzungen forderte der Notarzt für den schnellen und schonenden Transport einen Rettungshubschrauber an. Revierförster Christoph Bachmann war schnell vor Ort und unterstützte die komplizierte Rettungsaktion nach Kräften.
Mit vereinten Kräften wurde der Patient dann in sehr schwerem Gelände zum oberhalb gelandeten Christoph 44 verbracht, der den Verletzten in den Schock-OP der Unfallchirurgie des Universitätsklinikums Göttingen brachte. Durch umsichtiges, abgestimmtes Hand-in-Hand-Arbeiten konnten alle eingesetzten Kräfte den Steilhang über Steckleitern der Feuerwehr letztlich unversehrt verlassen. Die vorsorglich alarmierte Geländerettung stand in der Nähe auf Abruf und diente der Absicherung der Helfer vor Ort.