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Donnerstag, 16. Juli 2026
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Geschrieben von PM Förderverein Schloss Herzberg e.V. am 15. Juni 2022
Region

Philipp I, Herzog von Braunschweig, und die Reformation im Fürstentum Grubenhagen

Vortrag am 22. Juni im Herzberger Schloss

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Herzog Philipp gehörte zu den ersten Fürsten, die sich der Reformation angeschlossen hatten. Auch führte er im Vergleich mit anderen Fürsten die Reformation früh im Fürstentum Grubenhagen ein. „Für die Ausbreitung der evangelischen Lehre“ sei nach Philipps Tod „nichts mehr zu thun übrig" geblieben, formulierte Georg Max 1863.

Der Förderverein Schloss Herzberg freut sich auf die Ausführungen von Frau Dr. Gudrun Pischke im Rittersaal des Schlosses Herzberg. Im Vortrag wird die Referentin nach allgemeinen Einführungen zur Reformation und zu den Herrschaftsverhältnissen im welfischen Herzogtum Braunschweig-Lüneburg Philipps Weg in Sachen Reformation von den 1520er Jahren bis zu seinem Tod am 4. September 1551 auf Schloss Herzberg verfolgt: Besuch von Reichstagen, Mitwirkung in protestantischen Bündnissen, Reaktion auf religiöse Unruhen im Fürstentum, Erlass von Kirchenordnungen, Teilnahme an Kriegszügen auf protestantischer Seite, um nur einige Aspekte zu nennen.

Zur Referentin: Seit der 1987 erschienenen Dissertation über die Erbteilungen der Welfen hat sich Frau Dr. Pischke unter verschiedensten Gesichtspunkten immer mal wieder mit dem Fürstentum Grubenhagen, seinen Herzögen, Burgen und Städten befasst, veröffentlicht in Beiträgen in diversen Sammelbänden und Fachzeitschriften. Sie hat in verschiedenen wissenschaftlichen Projekten mitgearbeitet und war Lehrbeauftragte Mittelalter am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen von 2004 bis 2018

Zu der Veranstaltung am 22. Juni 2022 um 19:00 Uhr im Rittersaal von Schloss Herzberg sind die Mitglieder des Fördervereins sowie Gäste herzlich eingeladen. Ein Eintritt wird nicht erhoben.


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