.

Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der weiteren Nutzung von LauterNEUES erklären Sie sich damit einverstanden.

Donnerstag, 16. Juli 2026
Login



Geschrieben von Christian Dolle am 08. Juli 2022
Region

„Wenn es kein Hörbuch dazu gibt, könnte ich das ja auch sprechen“

Jan Fritzowsky liest das Hörbuch zu „Harzhunde“ von Roland Lange

Jan Fritzowsky (links) und Roland Lange (Foto: Christian Dolle)
Jan Fritzowsky (links) und Roland Lange (Foto: Christian Dolle)
Sprecher Jan Fritzowsky, Autor Roland Lange und Christian Dolle führten ein unterhaltsames Gespräch im Lauterberger Kurpark (Foto: Heidi Lange)
Sprecher Jan Fritzowsky, Autor Roland Lange und Christian Dolle führten ein unterhaltsames Gespräch im Lauterberger Kurpark (Foto: Heidi Lange)
Das Cover des Hörbuchs (Foto: Verlag)
Das Cover des Hörbuchs (Foto: Verlag)

Jan Fritzowsky ist Sprecher und Fernsehmacher, er arbeitet für „Terra X“ oder „Galileo“ und viele mehr. Er arbeitet für die verschiedensten Sender und Formate in unterschiedlichsten Funktionen und ist Teil im Team einer eigenen Produktionsfirma. Als neuestes Projekt hat er sich jetzt den Krimi "Harzhunde" von Roland Lange vorgenommen und ihn als Hörbuch eingesprochen.

Das Buch entdeckte er in einer Buchhandlung, das Cover sprach ihn an, dann der Klappentext. „Da dachte ich mir, wenn es kein Hörbuch dazu gibt, könnte ich das ja auch sprechen“, erzählt er. Also  nahm er Kontakt zum Autor auf und so kamen beide relativ schnell zusammen. Es folgten erste Probeaufnahmen in Jans Studio in Bad Lauterberg, wo er gebürtig herkommt und wohin er jetzt auch wieder gezogen ist. Daher eben auch sein Wunsch, etwas zu realisieren, was mit dem Harz zu tun hat.

„Die Stimme und die Art und Weise, wie es von Jan eingelesen wurde, das hat mich sofort gepackt“, sagt Roland Lange. Durch das Krimifestival Mordsharz kenne er inzwischen etliche Hörbuchsprecher, so dass sein Messlatte durchaus hoch liegt, fügt er noch hinzu. Auch sein Verlag war von der Idee begeistert, so dass dem Probekapitel auch die weiteren folgten.

„Ich bin ein Freund davon, Dinge einfach zu machen“, erläutert Jan, er hatte beim Lesen Bilder im Kopf, wollte diese auch in Sprache transportieren und dieses Hörbuch unbedingt umsetzen. Inzwischen ist es fertig, ist auf sämtlichem Plattformen digital erhältlich und die beiden sind nicht nur sehr zufrieden mit dem gemeinsamen Projekt, sondern überlegen sogar, auch den nächsten Roman um Ermittler Stefan Blume umzusetzen.

Jener neue Fall heißt übrigens „Harzhenker“ und wird Anfang September erscheinen. Natürlich habe er den Gedanken gehegt, dass es schön wäre, wenn Jan auch das einlesen würde, erzählt Roland, dass der dann von sich aus auf ihn zukam, habe ihn natürlich umso mehr gefreut. „Wir befinden uns darin im Jahr 1945 und wer die Geschichte hier im Harz und auch die Geschichte des KZ Dora kennt“, teasert Jan, „der kann sich schon vorstellen, dass es da um einen Todesmarsch geht.“ Es basiert also auf realen Geschehnissen und genau das findet er erneut reizvoll einzulesen, weil er es heute wichtig findet, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen.

Wie wichtig und spannend Historie ist, das habe er im Grunde erst durch seine Arbeit bei „Terra X“ gelernt, wie er auch viele andere Lebenserfahrungen durch seine Arbeit machen durfte. Darüber erzählt er im Interview sehr ausführlich und ehrlich, es ist ein Gespräch, das sich lohnt, in voller Länge zu hören. Den vollständigen Audio-Mitschnitt gibt es hier: https://youtu.be/IGO465P_gyo


.................................................................................................................................................

Bild der Woche