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Geschrieben von PM Landkreis Göttingen am 15. September 2022
Region

Im Landkreis Göttingen soll ökologischer Landbau gefördert werden

Landkreis wird zur Öko-Modellregion und erhält 180.000 € Fördermittel

Staatssekretär Prof. Dr. Ludwig Theuvsen übergibt symbolisch die Fördermittel an Landrat Marcel Riethig und Erste Kreisrätin Doreen Fragel
Staatssekretär Prof. Dr. Ludwig Theuvsen übergibt symbolisch die Fördermittel an Landrat Marcel Riethig und Erste Kreisrätin Doreen Fragel

Zur Förderung der Öko-Modellregion Landkreis Göttingen überreichte Staatssekretär Professor Dr. Ludwig Theuvsen Landrat Marcel Riethig und Erster Kreisrätin Doreen Fragel die Förderurkunde über Mittel in Höhe von 180.000 Euro. „Es ist gut, dass sich der Landkreis Göttingen unserer Initiative anschließt. Öko-Modellregionen bieten neue Geschäftsfelder und sichern die Wertschöpfung vor Ort. Die Stärkung der regionalen Verarbeitung verdient dabei eine besondere Aufmerksamkeit.“, sagte Staatssekretär Prof. Dr. Ludwig Theuvsen vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Im Rahmen des Projektes Öko-Modellregion soll der ökologische Landbau im Landkreis Göttingen gefördert werden und insbesondere der Anteil ökologisch wirtschaftender Betriebe im Landkreis Göttingen erhöht werden. Im Landkreis Göttingen gibt es aktuell ca. 80 ökologisch wirtschaftende Betriebe, die ca. 7,4 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche bewirtschaften. Diese Betriebe sollen in den nächsten Jahren unterstützt werden, ihre Produkte besser verarbeiten und vermarkten zu können. Deshalb wird es Aufgabe des Projektes sein, die dafür nötigen Strukturen zu schaffen. Außerdem sollen diese Betriebe intensiv beraten und begleitet werden, es finden dann Exkursionen und Feldtage statt. Da es bereits vielfältige Strukturen im Landkreis Göttingen gibt, wird ein Netzwerk aus Landwirten, Verarbeitern, Verbrauchern und Verbänden aufgebaut, um Bedarfe und Projektideen herauszuarbeiten.

„Wir wollen den ökologisch wirtschaftenden Betrieben eine Perspektive geben und sie in ihrem Fortkommen fördern. Viele kleine Betriebe werden durch junge Inhaber:innen geführt, und ihnen reichen wir eine unterstützende Hand. Vielleicht können wir dann bald in den Schulmensen mehr regional erzeugte Produkte genießen,“ so Erste Kreisrätin Doreen Fragel.

Das Projekt startet ab 01.11.2022 und läuft insgesamt über drei Jahre. Weitere Öko-Modellregionen gibt es unter anderem in Holzminden, Goslar, Hameln, Hannover und Oldenburg.

 


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