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Geschrieben von Förderverein Waldschwimmbad Scharzfeld e. V. am 19. Januar 2023
Region

Scharzfeld: Zustimmung zum Naturbad-Konzept

Planungsgruppe erläutert entsprechende Studie – Hohe Förderung in Aussicht gestellt

Mitglieder des neu formierten Vereinsvorstandes um den Vorsitzenden Lars Lübbecke (vierter v. r.). Es fehlen Sören Schaller und Hans-Jürgen Gückel. (Foto: Verein)
Mitglieder des neu formierten Vereinsvorstandes um den Vorsitzenden Lars Lübbecke  (vierter v. r.). Es fehlen Sören Schaller und Hans-Jürgen Gückel. (Foto: Verein)

Breite Zustimmung der Mitglieder des Fördervereins Waldschwimmbad Scharzfeld fand die Studie, die Mitarbeiter der Pauly-Group, Neu-Eichenberg, in der Jahreshauptversammlung am 18. November 2022 zur Sanierung des Bades vorgestellt haben. Als weitere positive Nachricht konnte der Vorsitzende Lars Lübbecke mitteilen, dass das Land Niedersachsen für die Sanierung und Umwandlung des Freibades eine 90prozentige Förderung der zuwendungsfähigen Investitionskosten in Aussicht gestellt hat. Das bedeutet einen Betrag von gut 2,3 Mio Euro. Jetzt käme es darauf an, so Lübbecke, dass die Stadt Herzberg die restliche Investitionssumme als Eigenanteil in ihre Haushaltsplanungen aufnimmt – hierzu gäbe es aber bereits positive Signale.

Gleich drei Mitarbeiter des Planungsbüros waren in den Harzer Hof gekommen, um die Studie zu erläutern und die Fragen der Mitglieder zu beantworten. Wie sehr den Scharzfeldern an ihrem Bad gelegen ist, kam in den vielen Fragen zum Ausdruck. Das Bad kann demnach in ein Naturbad umgewandelt werden, bei dem die Reinigung des Wassers durch einen Schilfteich erfolgt. Die Wassertiefe würde auf 1,35 Meter verringert, was allerdings den Verzicht auf den Drei-Meter-Turm erfordert. Das Becken soll mit einer Kunststofffolie ausgekleidet werden – Probleme durch undichte Beckenwände wären dann Vergangenheit. Das separate Kleinkinderbecken soll umgestaltet und
damit in einer anderen Art erhalten bleiben, für die Mitglieder ein wichtiger Punkt, um die Familienfreundlichkeit des Bades zu erhalten.

Die Investitionskosten sind auf fast 2,6 Millionen Euro veranschlagt, mit einer Reserve aufgrund der derzeit stark steigenden Baupreise. Diese Summe bezieht sich allerdings ausschließlich auf die Technik und die Sanierung des Beckens, die Sanierung des Gebäudes mit den Umkleide- und Sanitärbereichen ist dabei nicht enthalten. Hier können sich die Mitglieder des Vereins Zuschüsse aus der Vereinskasse und ggf. Eigenleistungen vorstellen. Jetzt geht es laut dem Vorsitzenden darum, dass seitens der Stadt die weiteren Planungen und anschließenden Bauleistungen ausgeschrieben, die erforderlichen Haushaltsmittel bereitgestellt und Anträge gestellt werden.

Karl-Heinz Hentis, Gründungsmitglied und von Beginn an wichtiger Unterstützer des Vereins, wurde von den Mitgliedern einstimmig posthum zum Ehrenmitglied ernannt. Bis über seinen Tod hinaus hat Hentis sich für die Belange des Verein eingesetzt. So hat er anstelle von Kranz- und Blumenspenden um Spenden für den Förderverein gebeten. Dabei ist eine stattliche Summe zustande gekommen.

Die turnusmäßig anstehenden Wahlen brachten folgende Ergebnisse: Jennifer Ponath übernimmt von der langjährigen Schriftführerin Ursel Gehrig diese Funktion, wobei Ursel Gehrig weiterhin als Beisitzerin aktiv bleiben wird. Für die ausscheidende, stellvertretende Schatzmeisterin Doris Köplin übernimmt Nadine Wills und als neuer Beisitzer tritt Karl-Heinz Löwe in den Vorstand ein. Lars Lübbecke bedankte sich für die geleistete Vorstandsarbeit bei der ausgeschiedenen Doris Köplin, aber auch bei allen anderen Vorstandsmitgliedern.


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