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Donnerstag, 16. Juli 2026
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Geschrieben von Rolf Steinke am 20. September 2023

Region

6000 Jahre Kulturgeschichte des Brotes gezeigt

Das Europäische Brotmuseum in Ebergötzen ist einen Besuch wert

,,Eigener Herd ist Gold wert."
,,Eigener Herd ist Gold wert."
Blick in die Backstube
Blick in die Backstube
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Brotschrank um 1717
Brotschrank um 1717
Strafe für Unredliche Bäcker
 Strafe für Unredliche Bäcker
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030 Brotkarren aus Sizilien
030  Brotkarren aus Sizilien
Historische Waage
Historische Waage

Oh, schon wieder ein Museumsbericht, denken einige Leser über diese Berichte in LauterNEUES. Mag sein, dass einige Museen im Landkreis nicht so interessant sind. Aber wer das Brotmuseum in Ebergötzen besucht hat, wird seine Meinung meistens revidieren.

Barockes Museumsgebäude auf zwei Etagen

Sehr freundlich begrüßt eine Frau den Besucher im Eingang des Museums. Sie übergibt einen Flyer und erklärt die Sehenswürdigkeiten umfangreich. Dieser Bericht beschränkt sich auf die Standardausstellung im Museumsgebäude.

Hinein in die Backstube

Aus hygienischen Gründen dürfen Besucher eine Backstube nur selten betreten. Aber in diesem Museum ist es ohne weiteres möglich. Schon beim Betrachten des ersten Raumes geht es in eine Zeit , die es so kaum noch gibt. Sehr ausführlich wird beschrieben, um welche Geräte und Gegenstände für das Bäckerhandwerk es sich handelt. So werden Backmodeln gezeigt, die zum Ausformen von Kleingebäcken verwendet werden. Ein Brotschrank aus Eichenholz aus dem 18./19. Jahrhundert diente zur Aufbewahrung von Brot. Die Bäckertaufe hingegen ist kein freundlicher Gegenstand. Sie diente als Bestrafung, wenn ein Bäcker ein zu kleines Brot backte. Mit dem Schandkorb wurde er in Unrat getaucht und mit Steinen beworfen.

Brotbackaktionen, Garten mit zahlreichen Getreidesorten, historische Windmühlen: im großen Freigelände werden viele weitere Ausstellungstücke zum Bäckerhandwerk gezeigt. Ein Garten mit Arznei-und Heilpflanzen, eine Parkanlage mit altem Baumbestand, Dreschmaschine und Mähbinder und vieles mehr. Neben dem Brotmuseum gibt es ein Café mit Eichsfelder Spezialiäten. Gerade bei einem ausgiebigen Besuch des Brotmuseums tut sicher danach eine Ruhepause gut.

Europäisches Brotmuseum e.V., Göttinger Straße 7, 37136 Ebergötzen, Telefon: 05507 999498 
htt­ps://ww­w.­brot­mu­se­um.de

Öffnungszeiten: Montag Geschlossen.  Dienstag - Samstag 9.30 - 16.30 Uhr, Sonntag & Feiertage 9.30 - 17.30 Uhr


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