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Donnerstag, 16. Juli 2026
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Geschrieben von PM Helios Klinik Herzberg am 08. Oktober 2023
Region

Der Rückenschmerz- aktuelle Therapiekonzepte für Bandscheibenvorfälle

Vortrag am Mittwoch, 11.10. in Osterode

Foto: Annegret Arlene, pixabay
Foto: Annegret Arlene, pixabay
Dr. med. Christian Voigt
Dr. med. Christian Voigt

Von einem Bandscheibenvorfall sind in Deutschland jährlich mehr als 240.000 Menschen betroffen. Durch falsche Haltung oder Bewegungen werden die Bandscheiben, die für die Beweglichkeit der Wirbelsäule sorgen, unterschiedlich stark belastet. Dadurch entstehen Verschleißerscheinungen, ein Bandscheibenvorfall ist die Folge. In seinem Vortrag im Rahmen der Patientenakademie der Helios Klinik Herzberg informiert Dr. med. Christian Voigt, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie, genauer über die Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten von Bandscheibenvorfällen. Der Vortrag beginnt am Mittwoch, 11. Oktober, um 17 Uhr in der Stadthalle Osterode, Dörgestraße 28. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Wirbelsäule ist das tragende Element unseres Körpers. Sie hält uns aufrecht und ist doch erstaunlich biegsam. Für die Beweglichkeit und Flexibilität der Wirbelsäule sorgen 23 Bandscheiben. Die kleinen elastischen Scheiben liegen als Puffer zwischen den einzelnen Wirbeln. Sie bestehen aus einem Gallertkern und sind von einem Faserring umgeben, der sie in Position hält. Bei einem Bandscheibenvorfall verschiebt der Gallertkern seine Position und der Faserring bricht. Die ausgetretene Masse drückt meist auf die am Rückenmark entspringenden Nerven und verursacht so Beschwerden. „Die häufigste Ursache für einen Bandscheibenvorfall ist altersbedingter Verschleiß. Auch Übergewicht oder falsche Belastungen können das Gewebe langsam schwächen. Ein Bandscheibenvorfall kann aber auch plötzlich durch einen Unfall hervorgerufen werden“, erklärt Dr. med. Christian Voigt.

Bis zu 90 Prozent aller Bandscheibenvorfälle lassen sich mit einer konservativen Therapie behandeln: Schmerzstillende Medikamente, Wärme- oder Physiotherapie helfen, die Beschwerden einzudämmen. Spricht die Therapie nicht innerhalb von sechs bis acht Wochen an, kommt eine Operation in Frage. „Ein Bandscheibenvorfall sollte außerdem operiert werden, wenn er Lähmungen hervorruft, wenn sich die Symptome schnell verschlechtern oder durch Unfälle auch Frakturen der Wirbelkörper vorliegen.“, so der erfahrene Chirurg. Vorbeugen kann man Bandscheibenvorfällen mit einer gesunden Lebensweise, Bewegung und gezieltem Rückentraining. Welche weiteren Möglichkeiten es zur Prävention gibt, erläutert Dr. Voigt in seinem Vortrag.

 


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