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Donnerstag, 16. Juli 2026
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Geschrieben von Rolf Steinke am 01. November 2023
Region

Familien mit Kindern die Einstellung zu Tieren näherbringen

Im Alternativen Bärenpark in Worbis leben viele Tierarten friedlich zusammen

Doro mag frischen Salat (Fotos: Rolf Steinke)
Doro mag frischen Salat (Fotos: Rolf Steinke)
Begrüßung am Eingang
Begrüßung am Eingang
Text zur Bärenhaltung
Text zur Bärenhaltung
Ronja und Raik, die Wolfshybriden
Ronja und Raik, die Wolfshybriden
Gut abgesichert: der Bärenwald
Gut abgesichert: der Bärenwald
Hier wird grad Siesta gemacht
Hier wird grad Siesta gemacht
Spender sind immer gern gesehen
Spender sind immer gern gesehen
Entspannte Lage
Entspannte Lage

In den letzten Monaten ist die Tierhaltung im Zirkus und in Zoos stark in den Fokus geraten und zu Recht kritisiert worden. Im Alternativen Bärenpark in Worbis geht man seit vielen Jahren andere Wege: Dort werden Tiere aufgenommen, die aus nicht artgerechter privater Haltung kommen. So auch Tiere, die einfach aus geschlossenen Zoos zurückgelassen werden.

Rundgang im großen Gelände

Von Bad Lauterberg ist der Alternative Bärenpark über Duderstadt gut zu erreichen. Der Berichterstatter dieses Artikels staunte über die großzügige Anlage. Nicht immer sind natürlich die Erwartungen zu erfüllen, alle Tiere zu sehen. Aber wie die Dame am Empfang sich zu den Luchsen äußerte: Viele Tiere sind nachtaktiv. Aber das war sicher untertrieben - wo sind schon Wolfshybriden und die alte Bärin Doro so nah bei einer Fütterung zu sehen.

Bärenpark erhält keine staatliche Unterstützung

Die Leiterin des Alternativen Bärenparks Sabrina Schröder fütterte gerade die 33 Jahre alte Bärin Doro mit Walnüssen, Äpfeln und frischen Salatköpfen. Im Gespräch mit LauterNEUES erklärte Schröder die Philosophie und die Geschichte des Alternativen Bärenparks. Bis 1996 war der heutige Alternative Bärenpark der Eichsfelder Tierpark, bis dann 2004 eine Stiftung gegründet wurde und das Ziel entstand, dass Tiere in freier Natur bleiben sollten. Im Unterschied zu Tierparks und Zoos, äußerte sich die Leiterin, werden keine  Tierzüchtungen im Bärenpark vorgenommen. Zu sehr unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Plätzen werden die Tiere gefüttert, erzählte sie. In weiteren Gehegen, die aber den Besuchern nicht zugänglich sind, werden zum Beispiel Problemwölfe im Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium angesiedelt.

Kinder haben viele interessante Spielmöglichkeiten

Besonders für Familien mit Kindern bietet der Alternative Bärenpark eine Vielfalt an Attraktionen, so auch einen spielerischen  Laufwettbewerb mit dem Bären. Wie sagte Sabrina Schröder im Gespräch mit LauterNEUES: Erwachsenen und Kindern soll die Einstellung zu Tieren nähergebracht werden. Dieses Erlebnis bietet der Alternative Bärenpark in Worbis und lohnt einen Besuch.

Ruhe am Mittag
Ruhe am Mittag

Das Projekt wird vorgestellt
Das Projekt wird vorgestellt

Hinweis in Worbis
Hinweis in Worbis

Kinder haben zahlreiche Spielmöglichkeiten
Kinder haben zahlreiche Spielmöglichkeiten

Sabrina Schröder füttert Doro
Sabrina Schröder füttert Doro

Futter für die Bären
Futter für die Bären


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